Letztes Update: 12.04.21

 

Audio Interfaces im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Das beste Audio Interface zu finden kann oft eine Herausforderung sein, da die Auswahl sehr groß ist. Vor dem Kauf müssen Sie sich zudem mit der Bauform, der Samplerate und anderen Dingen beschäftigen, um das richtige Modell für Sie zu finden. Falls Ihnen dies jedoch zu zeitaufwendig ist und Sie einfach nur schnell eine gute Entscheidung treffen möchten, können Sie gerne auch einfach unserer Kaufempfehlung folgen. In dieser haben wir Ihnen die meiste Recherchearbeit bereits abgenommen, sodass Sie viel Zeit sparen. Wir können Ihnen so zum Beispiel das Modell Behringer ZB791 empfehlen, da dieses verhältnismäßig günstige Audio Interface sehr gut für Musiker geeignet und leicht zu transportieren ist. Alternativ empfehlen wir Ihnen das USB-C-Audio-Interface von PreSonus, da das Gerät unabhängige Ausgänge hat und einen sehr guten Sound bietet.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Audio interfaces

 

Wenn Sie nicht gerade darauf aus sind Ihren Laptop mit einem eingebauten Mikrofon als Homerecording Studio zu verwenden, dann ist die Anschaffung eines qualitativ hochwertigen Audio Interfaces sicherlich eine Überlegung wert. Diese Geräte (die auch als Soundkarte bezeichnet werden) verbinden Mikrofone und andere Geräte mit Ihrem Computer und ermöglichen es Ihnen, mit der Aufnahmesoftware Ihrer Wahl Sound aufzunehmen. Audio Interfaces gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Bevor Sie sich einen Überblick über das Angebot verschaffen oder einen Preisvergleich durchführen, ist es also auf jeden Fall sinnvoll, sich zunächst mit den wichtigsten Kaufkriterien zu beschäftigen. Worauf Sie beim Kauf konkret achten sollten und was Sie über Interfaces wissen sollten, haben wir dabei im Folgenden für Sie kurz zusammengefasst. Abschließend können Sie unserer Top-5-Liste eine Übersicht über die besten Audio Interfaces 2020 entnehmen, die wir im Test sorgfältig für Sie ermittelt haben. 

Was ist ein Audio Interface? 

Ein sogenanntes Audio Interface (auch: “Interface”) ist die Hardware, die Ihre Mikrofone und andere Audiogeräte mit Ihrem PC verbindet. Ein typisches Interface wandelt analoge Signale in digitale Audioinformationen um, die von Ihrem PC verarbeiten kann. Es sendet diese digitalen Audiodaten über eine Verbindung (z. B. USB, FireWire, Thunderbolt, PCI/PCIe-Karte) an Ihren PC. Das Gerät führt den gleichen Prozess auch in umgekehrter Reihenfolge durch, empfängt also digitale Audioinformationen von Ihrem PC und wandelt sie in ein analoges Signal um, das Sie über einen Monitor in Ihrem Tonstudio oder über Kopfhörer hören können. Die meisten Interfaces verfügen über analoge Ein- und Ausgänge mit Line-Pegel, einen oder mehrere Mikrofonvorverstärker und oft auch über digitale Ein- und Ausgänge wie zum Beispiel AES, S/PDIF oder ADAT (Lightpipe).

Benutzt wird ein Audio Interface also in einem (Homerecording) Studio, wo es als Schnittstelle zwischen analogen Peripheriegeräten und dem PC dient. Die meisten Interfaces können dabei sowohl für Mac als auch Windows genutzt werden und viele sind auch mit Apple- Geräten kompatibel, allerdings wird dafür meist ein Adapter benötigt.

 

Wofür braucht man ein Interface?

Ein Interface (Englisch für “Schnittstelle”) dient als Übergangsstelle zwischen analogen Peripheriegeräten und einem Computer. Es dient also als Frontend für Ihr Computer-Aufnahmesystem. Hier ein Beispiel: Sie schließen ein Mikrofon an und nehmen sich selbst beim Singen auf. Das Mikrofon wandelt die physikalischen Schwingungen, also die analogen Signale anschließend in elektrische Signale um, die über ein Verbindungskabel vom Mikrofon ins Audio Interface geleitet werden. Von dort geht es anschließend in den eingebauten Mikrofonverstärker weiter, der das Signal verstärkt. Danach wird das Signal in digitalen Audiodaten umgewandelt, die an Ihren Computer übertragen werden. Zuletzt werden diese Daten dann an eine Aufnahmesoftware übertragen, wo sie aufgenommen und/oder mit Effekten von Ihnen bearbeitet werden können. Es gibt also viele Gründe, sich ein gutes Audio Interface zu kaufen, anstatt die in Ihrem PC eingebaute Soundkarte zu verwenden, die nur begrenzte Möglichkeiten bietet. Ein hochwertiges Interface bieter eine deutlich bessere Klangqualität, sodass Sie vielerlei Dinge auch in Produktionsqualität aufnehmen können. Es ist außerdem möglich, ein komplettes Schlagzeug und eine Band damit aufzunehmen. 

Kaufkriterien: Das richtige Gerät kaufen

Qualität: Viele Einsteigermodelle können bereits eine relativ hohe Qualität bieten. Dass sich diese von Gerät zu Gerät jedoch nochmal erheblich entscheiden kann. Je besser die Qualität der Hardware, desto besser ist meist auch der Sound – das ist logisch. Wie gut der Sound an Ihre Lautsprecher wiedergegeben wird, ist auch von der Qualität der Ausgänge abhängig. Wenn Sie Sound in Produktionsqualität möchten, sollten Sie nicht irgendein günstiges Audio Interface kaufen.

Latenz: Je besser die Treiber von einem Hersteller sind, desto schneller wird Sound wiedergegeben. Dies bezeichnet man als geringe Latenz. So drücken Sie im Optimalfall zum Beispiel eine Taste auf einem Keyboard und können den Sound sofort über Ihren Kopfhörern oder Lautsprechern hören.

Eingänge (Inputs): Für die meisten ist ein Eingang für ein Mikrofon sinnvoll. Damit können Sie sich zum Beispiel beim Singen oder beim Gitarre (oder ein anderes Instrument) spielen aufnehmen. Es gibt aber auch Eingänge, an denen Sie ein Instrument direkt an das Interface anschließen können. Wieviele Eingänge Sie benötigen, hängt von Ihrer Musik ab. Wenn Sie zum Beispiel singen und Ihre Gitarre aufnehmen möchten, empfehlen wir Ihnen zwei Eingänge. Wenn Sie Musik mit Software Sounds machen und dazu singen möchten, reicht ein Eingang aus. Um eine E-Gitarre oder einen E-Bass zu betreiben, benötigen Sie einen hochohmigen Eingang, der meistens als “Hi-Z” bezeichnet wird. Für andere Instrumente, wie zum Beispiel Synthesizer, benötigen Sie Eingänge mit Line-Pegel.

Ausgänge (Outputs): Die sogenannten Outputs oder Ausgänge, werden für Kopfhörer und Lautsprecher benötigt. Pro Lautsprecherpaar benötigen Sie hierbei zwei Ausgänge, also einen Ausgang pro Lautsprecher. 

Portabilität: Wenn Sie mit Ihrem Interface öfter unterwegs sein wollen, sollten Sie darauf achten, dass es möglichst klein und leicht und somit besser tragbar ist. Sie können des auf diese Art problemlos vom Heimstudio zum Arbeitsplatz nehmen und bequem in einem Rucksack oder einer Tasche verstauen. Ihr Interface ist dann immer dabei und kann überall zum Einsatz kommen. 

 

5 beste Audio Interfaces 2021 im Test

 

Im Folgenden finden Sie nun unseren Testbericht zu allen Interfaces, die sich bei uns im Vergleich durchsetzen und einen Platz in der Top-5-Liste der besten Audio Interfaces 2021 erhalten konnten. Bevor Sie ein bestimmtes Modell kaufen, lautet unsere Empfehlung, auf jeden Fall noch einen Blick auf unsere Bestenliste zu werfen, um schneller ein Interface zu finden, das Ihren Anforderungen entspricht. Dabei finden Sie in der Zusammenstellung ein breites Angebot an Interfaces mit unterschiedlichen Bauformen und Ausstattungsmerkmalen. 

 

1. Behringer ZB791 UMC22 Audiophile USB Audio Interface 

 

Das hochwertige Behringer Audio Interface konnte sich im Test als bestes Audio Interface herausstellen und gilt somit als unser klarer Testsieger. Das Gerät überzeugt mit einem hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis und hat 2 x 2 USB 2.0 Audio/MIDI Anschlüsse für Aufnahmen über Mikrofon oder von Instrumenten (z.B. Gitarre, Bass, Keyboard). Das USB Audio Interface hat insgesamt einen guten Klang, ein langes USB Kabel (1,80 m) und es wird einem 200 Ohm Generatorwider wird bei 1 mV Signalspannung und A-Wichtung (wegen des thermischen Rauschens des 200 Ohm Widerstandes – ein Signal-Rauschabstand von 74 dB bei rauschfreiem Mikrofonverstärker erreicht. 

Der UMC202HD Eingang erzielt dabei bei 50 dB Gain 71 dB (A) = 3 dB Rauschmaß, 40 dB Gain 70 dB(A) = 4 dB Rauschmaß

30 dB Gain 66 und 7dB (A) = 7,6 dB Rauschmaß. Dies sind für ein derart günstiges Audio Interface sehr gute Werte. Allerdings ist die Karte nicht für Messtechnik geeignet. Wir empfehlen das Produkt vor allem Musikern, da es sehr viel Technik für sehr wenig Geld bietet. Das Produkt ist mit gängiger Aufnahmesoftware inklusive M-Audio Pro Tools, Ableton Live, Steinberg Cubase und anderen Softwares kompatibel. Das 48 kHz Interface ist außerdem sehr kompakt und somit ideal zu transportieren. Wir können das Produkt uneingeschränkt empfehlen. 

Welche Vor- und Nachteile sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Interface konnte im Vergleich mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis von sich überzeugen und ist ideal für Musiker. 

Viel Technik für wenig Geld: Sie erhalten für sehr wenig Geld sehr viel Technik. 

Ultrakompakt: Das Interface ist ultrakompakt und somit sehr portabel. Sie können es so sehr leicht zu einem Probeabend, einem Gig oder ähnliches nehmen. 

 

 Nachteile:

Nicht für Messtechnik: Die Erfahrung mit dem Audio Interface hat gezeigt, dass dieses leider nicht für die Messtechnik geeignet ist.

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2. USB-C-Audio-Interface von PreSonus Studio 24c –

 

Das 2×2 USB-C Audio-Interface von Presonus hat eine 24-Bit-Auflösung und ist sowohl für Mac als auch Windows geeignet. Es hat zwei Mikrofon- und Instrument-Eingänge sowie zwei Line-Eingänge mit xmax-Halbleiter-Mikrofonverstärkern. Das Sound-Interface ist solide verarbeitet und kann einfach angeschlossen und verwendet werden.

Es ist zwar relativ kostspielig, bietet dafür aber eine sehr gute Qualität. Und wenn man bedenkt, dass ähnliche Geräte vor nicht allzu langer Zeit noch locker das Doppelte gekostet haben, wirkt der Preis gar nicht mehr so abschreckend. Es kann bei Windows hin allerdings hin und wieder zu kleineren Problemen beim Installieren der Steuersoftware kommen, da die Treiber leider nicht signiert sind.

Das Interface bietet dafür aber einen sehr differenzierten, klaren Sound und hält auf jeden Fall genau das, was es verspricht. Es ist ideal für Sie, wenn Sie nach einem qualitativ hochwertigen Interface für den privaten Gebrauch suchen und funktioniert sogar mit einem iPad Pro, sodass es sehr flexibel verwendet werden kann. Von Vorteil ist darüber hinaus, dass das Interface zwei unabhängige Ausgänge und echte MIDI Ports hat. Das Interface hält zudem mehrere Stunden Livestreaming ohne Probleme durch und wird in mehreren Varianten angeboten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also, trotz kleinerer Mankos, ausgezeichnet. 

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Gerät ist sehr solide verarbeitet und hält, was es verspricht. Es konnte im Vergleich mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis auf sich aufmerksam machen. 

Hochwertiger Sound: Das Interface hat einen hochwertigen, klaren und differenzierten Sound. Das Produkt ist bestens für Sie geeignet, wenn Sie einen hohen Anspruch haben. 

Unabhängige Ausgänge: Das Produkt verfügt über zwei unabhängige Ausgänge. 

MIDI Ports: Es sind echte MIDI Ports vorhanden. 

Arbeitsdauer und Varianten: Das Audio Interface hält problemlos mehrere Stunden Livestreaming durch und ist in mehreren Varianten zu kaufen. 

 

 Nachteile:

Kostenintensiv: Das Gerät ist relativ kostspielig. Allerdings muss man hierbei auch bedenken, dass ähnliche Geräte vor nicht allzu langer Zeit tatsächlich noch das Doppelte gekostet haben. 

Treiber nicht signiert: Es kann bei Windows zu einigen Problemen bei der Installation der Steuersoftware kommen, da die Treiber nicht signiert sind. 

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3. Audient EVO4 USB Audio Interface 

 

Das Audio Interface von Audient kann in zwei unterschiedlichen Varianten gekauft werden. Es bietet dabei ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und hat einen sauberen Klang, sowie ein schönes Kunststoffgehäuse, das das Innere gut abschirmt. Es ist zwar nicht robust genug, um in eine Gig-Tasche geworfen zu werden, dafür allerdings sehr griffig und kompakt genug, um es bequem auf einem Tisch zu verwenden. Der Anschluss an einen PC erfolgt dabei über USB, sodass das Interface kein zusätzliches Netzteil benötigt, um Strom zu beziehen. 

Die Einstellung des Gerätes erfordert zwar etwas Übung, stellt nach einiger Zeit aber natürlich keine Probleme mehr dar. Von Vorteil ist bei diesem Gerät vor allem, dass der Klinke-Eingang für Kopfhörer ein latenzarmes Live-Mithören ermöglicht und eine Smartgain-Option (das Gerät pegelt auf Knopfdruck seine Eingänge selbst ein) vorhanden ist. Dadurch können Sie sich voll und ganz auf Ihre Kreativität konzentrieren, während Clippings und Verzerrungen automatisch vermieden werden. Wissenswert ist außerdem, dass das Interface automatisch die Monitor-Boxen beim einstöpseln der Kopfhörer muted und es eine Loopback-Funktion gibt, die es erlaubt den Computer-Output simultan mit den Mikrofonen aufzunehmen. Das Gerät ist somit ideal für Streamer und Podcaster.

Zusätzliche Hinweise: Das Gerät hat 2 Mikrofon-Vorverstärker mit 58 dB Gain, 2 kombinierte Mic-Line-Eingänge über XLR/Klinke Kombibuchsen, einen unabhängigen Kopfhörerausgang 6,3 mm Klinke, einen JFET Instrumenteneingang, einen multifunktionalen Drehregler mit LED Ring, einen DSP-basierten “low latency” Software-Mixer und 48 Volt Phantomspeisung.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Gerät ist ideal für Podcaster und Streamer und konnte im Test mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. 

Smartgain-Option und mehr: Das Gerät verfügt über eine praktische Smartgain-Option und ermöglicht durch den Klinke-Eingang für den Kopfhörer unter anderem ein latenzarmes Live-Mithören. 

Desktopgehäuse: Das Gerät hat ein schönes Kunststoffgehäuse und ist ideal für den Gebrauch auf einem Tisch. 

Sauberer Klang: Das Interface hat einen sauberer Klang. 

 

 Nachteile:

Nur für Gebrauch zu Hause: Das Kunststoffgehäuse ist leider nicht robust genug, um das Gerät in einer Gig-Tasche zu transportieren. 

Braucht Übung am Anfang: Am Anfang wird etwas Übung benötigt, um das Gerät einzustellen. 

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4. M-Audio AIR 192 USB Audio Interface 

 

Das Interface von M-Audio hat zwei Ein- und zwei Ausgänge (ist allerdings auch in anderen Varianten erhältlich), sowie eine USB Audio- / MIDI-Schnittstelle mit ProTools und der Ableton Live Recording Software. Die Komponenten haben eine 24-Bit/192 kHz Auflösung für sauberes Recording auf dem Mac oder PC und das Gerät überzeugt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist zwar ein wenig kostspielig, bietet dafür aber eine glasklare Performance und ist direkt per Plug and Play nutzbar, was bei anderen Produkten nicht immer der Fall ist. Das Gerät bietet außerdem ein sehr schönes Design, eine niedrige Latenz und über High-Speed-USB eine relativ schnelle Datenübertragung. 

Es kommt allerdings vor, dass die Treiber manchmal reinstalliert werden müssen, was etwas nervenaufreibend sein kann. Dies wird jedoch mit dem großen Funktionsbereich, inklusive dem großen, zentralen Lautstärkeregler und den Aufnahmen in Studioqualität wieder wett gemacht. Das Gerät bietet also trotz des einen oder anderen Mankos ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sodass es eine klare Kaufempfehlung von unserer Seite gibt.

Zusätzlicher Hinweis: Das Gerät hat vielseitige Anschlüsse: XLR+6,3mm TRS Kombi-Eingang, (2) 6,3mm Instrumenteneingänge, 6,3mm Stereoausgänge und 6,3mm Kopfhörerausgang mit einer unabhängiger Pegelkontrolle.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das hochwertige Gerät bietet viele Möglichkeiten und konnte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis von sich überzeugen. 

Zentraler Lautstärkenregler: Der zentrale Lautstärkenregler konnte sich im Test als besonders praktisch erweisen und wird sehr geschätzt.

Aufnahmen in Studioqualität: Das Gerät bietet Aufnahmen in Studioqualität.

Plug and Play: Das Gerät kann ganz einfach per Plug and Play genutzt werden, was bei anderen Modellen tatsächlich nicht immer der Fall ist. 

Design: Das Gerät ist hochwertig verarbeitet und bietet ein schönes Design. 

 

 Nachteile:

Kostenintensiv: Leider ist das Gerät relativ kostspielig. Es kommt dadurch sicherlich nicht für jeden in Frage. 

Treiber: Es kommt hin und wieder vor, dass die Treiber reinstalliert werden müssen.

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5. Presonus iTwo mobiles USB-Audio-Interface 

 

Das für den mobilen Einsatz konzipierte Audio-Interface für PC, iPad und Mac ist entweder ohne oder mit unterschiedlichem Zubehör zu kaufen und  für einen moderaten Preis erhältlich. Es wird über USB 2.0 verbunden, besitzt auch ein MIDI Interface und hat eine integrierte “Studio Magic” Plugin Suite, die bei diesem Modell das Highlight ist. Sie erhalten hier speziell für die “Artist” freigeschaltete VST-Plugins dazu: Mäag Audio EQ2, output Movement Rhythm Processor und Brainworx bx-opto – plus als Freeware den SPL Attacker, das Lexikon MPX-i Reverb und die VST-Klangerzeugung Arturia Analog Lab Lite mit 17 Keyboards und 500 editierbaren Presets. Das Gerät bietet außerdem insgesamt einen guten Sound und konnte im Test mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten.

Es dauert allerdings etwas, bis man sich mit der Software auseinander gesetzt hat und der Preamp könnte noch etwas besser sein. Dafür funktioniert das Interface tadellos an allen Geräten. Beachten Sie hierbei jedoch, dass man für das iPad eine externe Stromversorgung benötigt.

Hier können Sie mit einem USB Steckernetzteil oder, für den mobilen Gebrauch, mit einem USB Akku arbeiten. Wie bereits erwähnt, ist auch der Klang sehr gut. Er ist sauber und es gibt weder Verzerrungen noch andere Störgeräusche. Das Gerät ist zudem nicht allzu teuer und sehr empfehlenswert für DJ’s, Live Musiker oder für den Proberaum.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Gerät bietet ein gutes Verhältnis von Preis zu Leistung. 

Extra für den mobilen Einsatz: Das Interface wurde extra für den mobilen Gebrauch konzipiert und ist dadurch sehr leicht zu transportieren. Es ist so zum Beispiel ideal für DJ’s, Live Musiker und für den Proberaum. 

Studio Magic Plugin Suite: Die “Studio Magic” Plugin Suite ist ein Highlight. Sie erhalten hier speziell für die “Artist” freigeschaltete VST-Plugins dazu: Mäag Audio EQ2, output Movement Rhythm Processor und Brainworx bx-opto und vieles mehr.

Sauberer Sound: Das Gerät bietet einen sauberen Sound für einen moderaten Preis.  

 

 Nachteile:

Software: Es dauert ein wenig, bis man sich an die Software gewöhnt hat.

Preamp: Der Preamp ist noch ein wenig verbesserungswürdig. 

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Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Was ist ein Audio Interface? 

Ein Audio Interface (oft auch einfach “Interface” genannt) ist eine externe Soundkarte für die professionelle Aufnahme von Sound an einem PC. Die Interfaces werden dabei über USB oder andere Anschlussarten (Thunderbolt Port oder bei älteren Modellen auch Ethernet, PCI, PCIe und so weiter) mit dem PC verbunden. Sie wandeln analoge in digitale Signale um, die vom Computer gelesen werden können. 

Benutzt wird ein Audio Interface in einem (Homerecording) Studio, wo es als Schnittstelle zwischen analogen Peripheriegeräten und dem Computer dient. Die meisten Interfaces können sowohl für Mac als auch Windows genutzt werden und viele sind sogar mit Apple iOs Geräten kompatibel, allerdings wird dafür oft ein zusätzlicher Adapter benötigt.

Zu einigen Interfaces, die wir Ihnen an dieser Stelle empfehlen können, gehören zum Beispiel das Behringer Audio Interface, das Steinberg Audio Interface, das Scarlett Audio Interface sowie das Focusrite Audio Interface. Diese Auswahl gibt es dabei als USB Audio Interface, Thunderbolt Audio Interface oder auch als Audio Interface mit USB 3.0. 

Frage 2: Was macht ein Audio Interface?

Ein Interface (Englisch für “Schnittstelle”) dient als Übergangsstelle zwischen analogen Peripheriegeräten und einem Computer. Es dient als Frontend für Ihr Computer-Aufnahmesystem. Hier ein Beispiel: Sie schließen ein Mikrofon an und nehmen sich selbst beim Singen auf. Das Mikrofon wandelt die physikalischen Schwingungen, also die analogen Signale in elektrische Signale um, die über ein Verbindungskabel vom Mikrofon ins Interface geleitet werden. Von da geht es anschließend in den eingebauten Mikrofonverstärker des Interfaces weiter, der das Signal verstärkt. Danach wird das Signal in digitalen Audiodaten umgewandelt, die an Ihren Computer übertragen werden. Zuletzt werden diese Daten dann an eine Aufnahmesoftware übertragen, wo sie aufgenommen und/oder mit Effekten von Ihnen bearbeitet werden können. 

 

Frage 3: Audio Interface – Welche Samplerate benötige ich? 

Wenn Sie ein Homerecording Studio möchten, werden Sie früher oder später über den Begriff “Sample rate” stoßen. Die Sample rate legt fest, wie oft eine Sample rate des analogen Signals in einem Zeitraum von einer Sekund erfasst wird. Gemessen wird die Sample rate in Hertz. Vorstellen können Sie sich die Sample rate als eine Art Bild, das von dem Klang gemacht wird. Je mehr Bilder aufgenommen werden, desto besser können Sie den Klang in jeder Tausendstelsekunde darstellen.

 

 

 

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