Letztes Update: 02.08.21

 

MIDI Keyboards im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Das beste MIDI Keyboard zu finden, ist keine leichte Aufgabe, denn das Angebot am Markt ist sehr groß und Sie müssen sich neben dem Einsatzbereich auch mit der Ausstattung und der Bauart der Keyboards befassen. Falls Ihnen dies zu zeitaufwändig ist und Sie lieber schnell ein gutes MIDI Keyboard kaufen möchten, können Sie unserer Empfehlung folgen, denn wir haben die Recherche bereits für Sie erledigt. So ist das Modell PSR-E463 von Yamaha sehr empfehlenswert, denn das hochwertige Keyboard kann nicht nur als Instrument bespielt, sondern auch als MIDI-Keyboard mit vielen Einstellungsmöglichkeiten genutzt werden. Alternativ ist auch das Modell MPK Mini MK3 von AKAI sehr empfehlenswert, denn es ist recht günstig, dennoch gut ausgestattet und überzeugt durch einen ordentlichen Funktionsumfang.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

MIDI Keyboard Kaufberatung

 

Bevor Sie einen Preisvergleich durchführen oder einfach ein günstiges MIDI Keyboard kaufen, sollten Sie sich mit den wichtigsten Einsatzbereichen, den Unterschieden zu klassischen MIDI-Controllern sowie den wichtigsten Kaufkriterien befassen. Um Ihnen eine Empfehlung mit auf den Weg zu geben, haben wir uns im Test eine Vielzahl von Modellen genauer angeschaut und abschließend die besten MIDI Keyboards 2021 für Sie zusammengefasst.

Was macht ein Midi Controller mit Keyboard?

Bei einem MIDI Controller handelt es sich grundsätzlich um eine Hardware zur Steuerung einer Audiosoftware. Das Musical Instrumental Digital Interface – kurz MIDI – stellt dabei die Schnittstelle für die Instrumente dar. Hierüber lassen sich verschiedene musikalische Steuerungsinformationen übertragen.

Ein klassischer MIDI-Controller ohne Keyboard kann ohne Computer keine Musik ausgeben, da die entsprechende Software zwingend erforderlich ist. Ein Controller mit Tastatur bzw. Klaviatur hingegen kann auch als elektronisches Musikinstrument genutzt werden. Dennoch ist es je nach Modell möglich, dass auch ein solcher MIDI Controller mit Softwarelösungen wie Serato, Ableton Live oder Rekordbox kompatibel ist.

Eine klare Abgrenzung für MIDI Controller gibt es jedoch nicht. Es existieren daher Überschneidungen zwischen verschiedenen Gerätearten. Im Grunde genommen haben die Geräte aber den Umstand gemein, dass die Informationen über einen Tastendruck rein elektronisch in Form von Daten intern verarbeitet oder über eine Schnittstelle weitergeleitet werden. Es wird also nicht direkt ein Ton ausgegeben. Dadurch ist es möglich, die Ausgabe zu verändern, Parameter zu manipulieren und den Controller für viele verschiedene Einsatzbereiche zu nutzen. Üblicherweise werden die Daten an ein MIDI-Interface (über 5-poliges MIDI-Kabel oder USB) oder an einem PC bzw. ein Tablet weitergeleitet.

 

Arten von Midi Controllern

Neben der Bauweise von MIDI Keyboards wie beispielsweise modulare MIDI Controller, klassische Controller oder ein mini MIDI Keyboard unterscheidet man in der Regel zwischen klassischen MIDI Controllern und DJ Controllern. Die wesentlichen Eigenschaften dieser beiden Bauarten haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Klassischer MIDI Controller mit Keyboard: Man spricht bei einem MIDI Keyboard auch von einem Masterkeyboard. Neben Klaviertasten oder anderen Arten von Tasten sind auch Drehregler für Lautstärke, Regler für die Klangveränderung oder Drum-Pads sowie Displays und andere Steuerelemente vorhanden.

In Keyboard MIDI Controllern sind viele kreative Gestaltungselemente in einem Gerät vereint und in der Regel kommen zwischen 25 und 88 Tasten zum Einsatz. Hochwertige Controller mit Klaviatur verfügen über die Standardausstattung hinaus häufig auch über eine Hammeranschlag-Dynamik, so dass Sie auf ihnen so spielen können, wie es auch auf einem Klavier der Fall wäre.

DJ Controller: In der Regel ist diese Art von Controllern ist im Vergleich zu den klassischen MIDI Keyboards deutlich komplexer aufgebaut und verfügt meist nicht über eine klassische Klaviatur. Sie bieten deutlich mehr Funktionen, um ganzes DJ-Equipment ersetzen zu können. Darüber hinaus gibt es mehr Sound- und Effekt-Varianten und Sie können meist auch andere Dateiformate wie z.B. MP3s mischen. Eine passende Software zum DJ Controller wird üblicherweise mitgeliefert und es ist häufig bereits eine Soundkarte verbaut.

Sie sind universell einsetzbar, vereinen Funktionen verschiedener Geräte wie Mixer, Plattenspieler, Effekteinheit und mehr in einem Gerät und sie sind auch in der Lage, direkt Audiodateien abzuspielen. Es gibt aber auch viele professionelle DJ Controller, die gleichzeitig mit einer Klaviatur ausgestattet sind.

Wichtige Kaufkriterien

Wenn Sie noch keine Erfahrung mit einem MIDI Keyboard gemacht haben, sollten Sie beim Kauf auf einige Kriterien achten. Die wichtigsten Faktoren haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Modelle für Einsteiger: Insbesondere als Anfänger sollten Sie darauf achten, ein Modell zu wählen, das zu Ihren Anforderungen passt. Es ist nicht empfehlenswert, einen vollausgestatteten DJ Controller zu kaufen, wenn Sie es nicht bedienen können und noch nicht genau wissen, worauf es Ihnen ankommt. Auch mit einfachen MIDI Keyboards können Sie bereits eine Menge anstellen und sich in Ruhe mit der Funktionsweise und den Möglichkeiten vertraut machen. Zu viele komplexe Steuerelemente können Ihnen die Freude am Controller schnell rauben.

Bedienkomfort: Achten Sie darauf, dass sich das Gerät unkompliziert bedienen lässt. Die Steuerelemente sollten einfach zu erreichen und alle Regler sollten eine komfortable Größe haben. Die Klaviatur sollte zur Größe Ihrer Hände passen und sich gut bespielen lassen. Eng einher mit dem Bedienkomfort geht auch die Größe des Geräts selbst. Wenn Sie ihn mobil verwenden möchten, macht die Größe viel aus. Allerdings lassen sich kompakt gebaute MIDI Keyboards auch etwas umständlicher bedienen.

Verarbeitung: Im Verhältnis zum Preis sollte ein MIDI Controller solide verarbeitet sein. Bei Einstiegsmodellen sollten Sie nicht zu viel erwarten. So findet man hier beispielsweise nur selten eine gute Anschlagsdynamik. Bewertungen anderer Käufer können bei der Beurteilung der Verarbeitung und Bespielbarkeit helfen.

Konnektivität: Wenn Sie nicht nur ausschließlich auf dem Gerät selbst spielen, sondern auch mit dem Laptop, Tablet oder PC arbeiten möchten, müssen Sie darauf achten, dass das Gerät mit Ihrem Betriebssystem kompatibel und eine Software verfügbar ist, um mit dem MIDI Keyboard zu kommunizieren.

Regler: Achten Sie beim Kauf darauf, über welche Arten von Einstellungsmöglichkeiten, Reglern und Buttons das Gerät verfügt, wenn Sie direkt am Keyboard Software-Synthesizer, Effekte und mehr steuern möchten. Je umfangreicher die Möglichkeiten, desto komplexer wird jedoch auch das Steuern. Einsteiger sollten daher eher zu einem Modell mit übersichtlicher Steuerung greifen.

 

8 beste MIDI Keyboards 2021 im Test

 

Das Angebot an MIDI Keyboards ist sehr groß und unübersichtlich. Auch preislich unterscheiden sich die Modelle mitunter deutlich voneinander. Um Ihnen die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern, haben wir die Testsieger im folgenden Testbericht für Sie zusammengefasst.  

 

1. Yamaha PSR-E463 61 Tasten

 

Als bestes MIDI Keyboard konnte sich das Modell mit 61 Tasten von Yamaha durchsetzen. Zwar ist es etwas preisintensiver und lässt sich von Einsteigern nicht ganz so intuitiv bedienen; abgesehen davon überzeugt es aber technisch, hinsichtlich der Verarbeitung und Ausstattung aber auf ganzer Linie.

Mit 61 Tasten, die hochwertig verarbeitet sind, lässt sich das Keyboard komfortabel bespielen und auch die Verarbeitung des Gehäuses und der Regler überzeugt auf ganzer Linie. Es ist mit einem Display ausgestattet, bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und verfügt zudem über Lautsprecher, so dass Sie es auch als Keyboard nutzen können. Für die MIDI-Funktion ist ein USB-Anschluss vorhanden, Sie können ein Sustain-Pedal anschließen und auch weitere Anschlussmöglichkeiten für Endgeräte und Kopfhörer sind vorhanden.

Insgesamt ist das Modell mit über 750 Klängen, 235 Begleit-Styles, Samples und mehr ausgestattet. Dank Live-Controller lassen sich DSP-Effekte steuern und es gibt sogar ein Paket, bei dem eine Online-Lektion für die Yamaha Music-School enthalten ist. Dies ist für Einsteiger sehr empfehlenswert, denn das Einarbeiten mit dem Instrument kann doch etwas aufwändiger sein. Insgesamt ist das Modell hervorragend ausgestattet, überzeugt durch eine solide Verarbeitung und ist vielseitig einsetzbar. Wenn Sie jedoch ein reines MIDI-Keyboard suchen, kommen Sie grundsätzlich auch deutlich günstiger weg als mit dem Modell von Yamaha; zumal keine Software im Lieferumfang enthalten ist.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Trotz des recht hohen Preises bietet das Yamaha MIDI Keyboard ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ausstattung: Das Keyboard kann als Instrument genutzt werden, denn es verfügt über Lautsprecher, 61 Tasten, Display, 758 Klänge, 235 Begleit-Styles, 5 Samples und bietet darüber hinaus einen AUX-Eingang, Live-Controller für DSP Effekte und mehr.

Schnittstellen: Das Gerät verfügt über einen Aux-Eingang, einen Kopfhöreranschluss sowie MIDI-Verbindungsmöglichkeiten per USB, um es als MIDI Keyboard zu nutzen.

Verarbeitung: Das Keyboard ist sehr hochwertig verarbeitet und lässt sich komfortabel bespielen.

 

 Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem relativ hohen Niveau und kommt daher sicherlich nicht für jeden in Frage.

Bedienung: Durch die umfangreiche Ausstattung ist die Bedienung etwas komplizierter.

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2. AKAI Professional MPK Mini MK3 25 Tasten

 

Der Controller von AKAI ist kompakt gebaut und bietet gleichzeitig umfangreiche Funktionen für die Musik- und Beatproduktion. Der USB Midi-Controller verfügt über 25 anschlagsdynamische Minitasten sowie einen 4-Wege-Thumbstick für dynamische Pitch- und Modulationskontrolle. Darüber hinaus ist er mit einem Arpeggiator ausgestattet, über den Sie Auflösung, Umfang und Modi steuern können.

Außerdem ist das Gerät mit anschlagsdynamischen Midi Beat Pads ausgestattet, über die sich beispielsweise Samples triggern oder Drums programmieren lassen. Insgesamt sehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Kontrolle Ihre virtuellen Instrumente und Effekte zur Verfügung und über die acht 360 Grad Drehregler können Sie zusätzlich verschiedene Funktionen des Musikstudio-Plugins zuweisen oder beispielsweise die Synth-Steuerung anpassen. MCP Beats ist im Lieferumfang bereits enthalten und Sie bekommen darüber hinaus 2 GB an Soundinhalten, so dass Sie gleich loslegen können.

Unterm Strich ist das Gerät solide verarbeitet, Sie können ein Sustain-Pedal anschließen und gleich mit der Produktion loslegen, ohne zusätzliche Software & Co. kaufen zu müssen. Damit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den recht günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausstattung: Das Modell verfügt über 25 anschlagsdynamische, hintergrundbeleuchtete Tasten, 4-Wege Thumbstick für die Pitch-Kontrolle sowie MPC-Pads und weitere Einstellungsmöglichkeiten.

Schnittstellen: Sie können den Controller einfach per USB verbinden und es gibt einen Sustain-Pedaleingang.

Verarbeitung: Das Gehäuse ist ordentlich verarbeitet, wodurch das Gerät entsprechend langlebig wird.

Lieferumfang: Verbindungskabel sowie eine Lizenz für die Software MPC Beats sind enthalten.

 

 Nachteile:

Anschlagsdynamik: Die Anschlagsdynamik ist nicht sehr feinfühlig, was das Spielgefühl mindert.

Bedienung: Die Bedienung ist nicht gerade intuitiv, denn die Tasten sind recht klein. Dies erschwert Einsteigern das Spielen.

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3. Arturia Minilab 25 Tasten

 

Auch der Midi Controller von Arturia konnte uns im Test überzeugen, denn er ist sehr günstig, sehr kompakt gebaut und überzeugt durch umfangreiche Funktionen. Besonders die 16 verschiedenen Regler heben das kompakte Modell von der Konkurrenz ab, denn über sie lassen sich umfangreiche Funktionen zuweisen oder Sie können sie zur Synth-Steuerung verwenden.

Nutzungskarten für Ableton Live Lite, Analog Lab Lite und UVI Grand Piano Model D werden ebenso wie ein passendes USB-Kabel bereits mitgeliefert, so dass Sie gleich loslegen können. Durch die kompakte Bauweise ist es sehr gut mobil einsetzbar aber eben auch etwas schwerer zu bespielen.

Darüber hinaus sind die acht Drum Pads zwar beleuchtet und gut nutzbar, sie sind aber relativ hart, was das Bespielen zusätzlich etwas erschwert. Dies in Verbindung mit der etwas einfacheren Verarbeitung insgesamt sorgte im Test für kleinere Abzüge für das ansonsten aber überzeugende und zudem recht günstige Einsteigermodell, bei dem Sie zudem ein Sustain-Pedal anschließen können.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis überzeugt der Controller mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Lieferumfang: Neben dem Verbindungskabel werden Nutzungskarten für Ableton Live Lite, Analog Lab Lite und UVI Grand Piano Model D mitgeliefert.

Ausstattung: Mit 25 Tasten, 16 Reglern sowie Touch Strips und RGB-Pads ist das Modell insgesamt sehr gut ausgestattet.

Anschlüsse: Das Modell wird einfach per USB verbunden und es gibt einen Anschluss für ein Sustain-Pedal.

 

 Nachteile:

Drum Pads: Die Drum Pads sind nicht ideal verarbeitet und sehr hart.

Bespielbarkeit: Durch die schmalen Tasten ist das Bespielen nicht für jeden gut möglich.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist relativ einfach gehalten, was zu Lasten der Langlebigkeit geht.

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4. Novation Launchkey 25 MK3 25 Tasten

 

Auch das Modell von Novation ist sehr empfehlenswert, denn es überzeugt durch eine kompakte Bauweise aber dennoch gute Bespielbarkeit. Es ist mit 25, 37, 49 oder 61 Tasten erhältlich und verfügt darüber hinaus über 16 anschlagsdynamische Pads, viele Einstellungsmöglichkeiten und Sie können mit Akkorden arbeiten, wofür drei Modi zum Auslösen zur Verfügung stehen.

Das Gerät verfügt darüber hinaus über ein kleines Display, einen MIDI Out Port und eine Anschlussmöglichkeit für ein Sustain-Kabel. Es ist insbesondere für Ableton Live ausgelegt, ist aber natürlich auch mit anderen Softwarelösungen kompatibel und bietet zudem viele Funktionen in Kombination mit DAWs wie Studio One, Cubase & Co.

Dank drei Chord-Modi, Skalen-Modus, Arpeggiator, Pitch-Wheel und mehr ist das Gerät sehr gut ausgestattet, lediglich auf einen Fader müssen Sie verzichten. Außerdem ist das Gehäuse etwas einfacher verarbeitet und die Anschlagsdynamik der Pads ist recht hart. Dies sorgte in Verbindung mit dem etwas höheren Preis für Abzüge in der Bewertung des ansonsten aber sehr empfehlenswerten Modells von Novation.

 

Vorteile:

Varianten: Je nach Variante hat das Novation Midi Keyboard 49, 61,  25 oder 37 Tasten.

Anschlüsse: Das Gerät ist mit einem MIDI-Port ausgestattet, wird einfach per USB angeschlossen und mit Strom versorgt und Sie können ein Sustain-Pedal anschließen.

Ausstattung: Mit 25 bis 61 Tasten, 16 anschlagsdynamische Pads, Display, Arpeggiator, Pitch-Wheel und vielen Einstellungsmöglichkeiten und Modi ist das Modell sehr gut ausgestattet.

Bespielbarkeit: Der Controller lässt sich komfortabel bespielen.

 

 Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Drumpads: Die Anschlagsdynamik der Pads ist sehr hart.

Gehäuse: Das Gehäuse ist relativ einfach verarbeitet, wodurch es beim Spielen knacken und knirschen kann.

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5. M-Audio Keystation 49 MKIII 49 Tasten

 

Das MIDI Keyboard von M Audio ist günstig und entweder mit 49, 61 oder 88 Tasten erhältlich. Das Gerät ist trotz des günstigen Preises gut ausgestattet, denn es verfügt neben den anschlagsdynamischen Tasten mit natürlichem Spielgefühl über umfassende Kontrollmöglichkeiten. Hierzu gehören Pitch- und Modulationsräder oder auch ein Oktavschalter.

Per USB-Kabel kann es direkt am Rechner angeschlossen werden und es ist auch mit iOS-Geräten kompatibel, wobei hierfür ein USB-Kamera-Adapter benötigt wird. Zudem hat sich im Test gezeigt, dass das USB-Kabel nicht mit allen Endgeräten kompatibel ist. Ein Sustain-Pedal können Sie ebenfalls anschließen.

Unterm Strich ist das Gerät solide, das Gehäuse hätte allerdings etwas hochwertiger verarbeitet sein können. Dies in Verbindung mit der etwas ungleichmäßig verteilten Druckempfindlichkeit der Tasten sorgte für Abzüge im Test. Daneben gibt es aber nicht viel an dem Modell auszusetzen. Da Software wie ProTools First, Ableton Live Lite, Velvet Grand und XPand!2 bereits enthalten sind, können Sie gleich loslegen. Zur noch umfangreicheren Steuerung können Sie natürlich auch einen zusätzlichen MIDI-Controller zwischenschalten, dies ist aber nicht unbedingt erforderlich. Auch Pads müssen Sie bei dem Gerät allerdings verzichten.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Der Preis ist sehr günstig, das Preis-Leistungs-Verhältnis daher sehr gut.

Varianten: Es gibt das M Audio Midi Keyboard mit 49, 61 oder 88 Tasten.

Ausstattung: Mit anschlagsdynamischen Tasten, Pitch- und Modulationsrädern sowie Oktavenschalter und enthaltener Software ist das Modell insgesamt gut ausgestattet.

Anschlüsse: Neben dem USB-Anschluss ist auch ein Anschluss für ein Sustain-Pedal vorhanden.

Bespielbarkeit: Durch die großen Tasten lässt sich das Keyboard komfortabel bespielen.

 

 Nachteile:

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist recht einfach gehalten und die Enden der weißen Tasten können sogar etwas scharfkantig sein.

Tastengewichtung: Die Druckempfindlichkeit der Tasten ist ungleichmäßig verteilt.  

USB-Kabel: Das mitgelieferte USB-Kabel ist nicht mit allen Endgeräten kompatibel.

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6. Nektar GX61 61 Tasten

 

Das Keyboard von Nektar ist nur als Version mit 61 Tasten erhältlich, Sie können aber zwischen verschiedenen Set-Zusammenstellungen mit Pedal, Ständer oder einzeln wählen. Die individuell einstellbaren anschlagsdynamischen Tasten lassen sich durch die großzügige Breite gut bespielen und sorgen für ein authentisches Spielgefühl.

Mit DAW-Integration, Reglern und verschiedenen Knöpfen lässt sich das Modell gut als MIDI-Keyboard verwenden, allerdings fehlt es etwas an zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten.

Es sind ein USB-Anschluss sowie ein Anschluss für ein Sustain-Pedal vorhanden und durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut. Sie müssen allerdings mit einer etwas einfacheren Verarbeitung und einem etwas lauteren Tastenanschlag leben. Unterm Strich ist das Gerät aber einsteigerfreundlich, dank 14 zuweisbaren MIDI-Buttons vielseitig einsetzbar und entsprechend günstig.

 

Vorteile:

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem günstigen Niveau, so dass es insbesondere auch für Einsteiger in Frage kommt.

Ausstattung: Mit 14 MIDI-Buttons, DAW-Integration, Reglern, verschiedenen Buttons für Oktavensteuerung, breiten Tasten und mehr ist das Modell insgesamt ordentlich ausgestattet.

Anschlüsse: Neben einem USB-Port ist auch ein Anschluss für ein Sustain-Pedal vorhanden.

 

 Nachteile:

Nur als Full-Size Modell: Weitere Varianten mit weniger als 61 Tasten stehen nicht zur Auswahl.

Einstellungsmöglichkeiten: Ohne Software lassen sich kaum Parameter verändern. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt.

Verarbeitung: Das Gehäuse ist nur mäßig verarbeitet und einige Schrauben auf der Rückseite sind nicht ganz sauber eingelassen.

Anschlag: Der Tastenanschlag ist recht laut, was das Spielen ohne Kopfhörer erschwert.

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7. AKAI Professional MPK249 49 Tasten

 

Sie können das MIDI Keyboard von AKAI mit 25, 49 oder 61 Tasten bekommen. Es überzeugt durch eine sehr hochwertige Verarbeitung in Verbindung mit umfangreichen Funktionen. Gleichzeitig lässt es sich komfortabel bespielen. Die Tasten haben eine Anschlagsdynamik, allerdings ist diese etwas ungenau, was angesichts des recht stolzen Preises für das Modell etwas schade ist.

Darüber hinaus gibt es bis auf die etwas kompliziertere Bedienung aber nicht viel zu meckern. Mit 16 zusätzlichen MPC-Style Pads mit je 4 Bänken, reichlich Einstellungsmöglichkeiten über Schalter, Regler, Fader und Buttons sowie einfaches Mapping, gute DAW- und Effektkontrolle ist das Gerät insgesamt hervorragend ausgestattet. Das USB-Midi-Interface funktioniert tadellos und auch MPC Note Repeat, Arpeggiator, MPC Full Level sowie Tap Tempo und Time Devision sind möglich.

Ganz so einsteigerfreundlich ist das Gerät zwar nicht, im Lieferumfang sind neben dem Kabel aber auch bereits die MPC Beats Software enthalten, so dass Sie gleich loslegen können. Natürlich ist das Gerät auch mit anderen Softwarelösungen wie Ableton Live kompatibel.

 

Vorteile:

Varianten: Da das Midi Keyboard 61, 49 oder 25 Tasten hat – je nach Variante – können Sie es genau Ihrem Bedarf entsprechend auswählen.

Ausstattung: Das Keyboard ist umfangreich ausgestattet und verfügt neben 16 Pads und 25, 49 oder 61 Tasten auch über zahlreiche Fader, Regler und Buttons.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt sehr hochwertig, so dass das Gerät langlebig und solide ist.

Bespielbarkeit: Durch die breiten Tasten und die gute Anordnung aller Zusatzfunktionen lässt sich das Keyboard komfortabel bespielen.

 

 Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Keyboard von Akai bereits auf einem höheren Niveau.

Druckempfindlichkeit: Die Klaviatur ist zum Pianospielen nicht gut geeignet, da die Druckempfindlichkeit etwas ungenau ist.

Bedienung: Die Bedienung ist recht kompliziert, so dass das Modell für Einsteiger nur bedingt geeignet ist.

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8. Korg Nanokey Studio 25 Tasten

 

Das Korg MIDI Keyboard ist eher als Midi-Controller, denn als bespielbares Keyboard ausgelegt. Über eine klassische Klaviatur verfügt das Gerät nämlich nicht. Dies geht entsprechend etwas zu Lasten der Bespielbarkeit. Zudem sind die Lichteffekte zwar nett anzuschauen, einen echten Nutzen haben sie allerdings nicht, denn sie dienen nicht als Indikator für Einstellungen oder ähnliches. Dies in Verbindung mit dem etwas höheren Preis sorgte unterm Strich für Abzüge bei der Bewertung.

Ansonsten gibt es an dem Gerät aber nicht viel auszusetzen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dennoch gut, Sie können zwischen verschiedenen Varianten wählen und auch die Kompatibilität mit mobilen iOS und Android Geräten sowie Mac OS und Windows ist sehr gut. Das Keyboard verfügt über drahtlose Verbindungsmöglichkeiten per Bluetooth, kann aber natürlich auch per USB angeschlossen werden. Über die insgesamt 8 Drehregler (überwiegend zur Steuerung der Software Synthesizer), 25 Tasten mit Anschlagsdynamik und weiteren Ausstattungsmerkmalen wie Scene Memory, Oktavenabgleich & Co. lässt sich der Controller universell einsetzen und auf vielfältige Weise zur Musikproduktion nutzen.

Dank sehr kompakter Bauweise ist es zudem sehr gut für den mobilen Einsatz geeignet. Verarbeitet ist es ebenfalls hochwertig, so dass es robust und langlebig ist. Dank KORG nanoKEY Studio können Sie gleich loslegen

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Varianten: Es stehen unterschiedliche Ausführungen für verschiedene Einsatzbereiche zur Wahl.

Kompatibilität: Mit iOS und Android ist das Modell ebenso kompatibel wie mit Mac oder Windows.

Schnittstellen: Das USB MIDI Keyboard verfügt über drahtlose Verbindungsmöglichkeiten über Bluetooth und kann auch per USB angeschlossen werden.

Ausstattung: Das Gerät verfügt über 8 Drehregler, 25 Tasten mit Anschlagsdynamik und viele weitere Einstellungsmöglichkeiten.

 

 Nachteile:

Bedienung: Das Bedienkonzept ist nicht ideal, was es Einsteigern etwas schwer macht.

Kein klassisches Keyboard: Über eine klassische Klaviatur verfügt das Modell nicht.

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Lichteffekte: Die Beleuchtung ist nett anzuschauen, erfüllt aber im Prinzip keinen Zweck, so dass sie manche sicherlich als störend empfinden.

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Meistgestellte Fragen

 

Falls Sie weitere Fragen zu MIDI Keyboards oder MIDI Controllern haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Vielleicht helfen Ihnen auch bereits die folgenden Antworten auf die meistgestellten Fragen weiter, die uns zu dem Thema erreichen.

 

Frage 1: Was ist ein MIDI Keyboard?

Ein MIDI Keyboard wird auch als Masterkeyboard oder Controller-Keyboard bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Gerät mit elektronischer Musiktastatur, die meist im Piano-Stil gehalten ist. Darüber hinaus können auch andere Tasten wie Drum-Pads vorhanden sein. Die Tasten werden in der Regel mit Rädern und Schiebereglern ergänzt, um es zum Senden von MIDI-Signalen oder –Befehlen nutzen zu können. Zu diesem Zweck lässt es sich per 5-poligem MIDI-Kabel, USB und/oder Bluetooth mit einem Tablet, Laptop oder PC oder anderen Musikgeräten verbinden.

MIDI Ist im Prinzip nur die Schnittstelle zur Datenübertragung. Dadurch dient das Keyboard als Eingabehilfe für eine Musiksoftware. Manche MIDI Keyboards verfügen auch über eine eigene interne Soundkarte und Lautsprecher, so dass es auch wie ein klassisches Keyboard bespielt werden kann.

Frage 2: Wie benutzt man ein MIDI Keyboard?

Über den MIDI-Out-Anschluss des Keyboards lässt sich das Gerät an MIDI-In eines Interfaces anschließen oder gegebenenfalls auch per USB oder Bluetooth direkt mit einem PC, Tablet oder Laptop verbinden. Anschließend kann das Keyboard als Eingabehilfe für Software wie Ableton Live & Co. genutzt werden, um Musik zu produzieren. Natürlich können die Tasten dabei mit beliebigen Samples belegt werden, denn das Keyboard dient dann lediglich als Signalüberträger von Daten und gibt nicht direkt Klänge weiter.

 

Frage 3: Wie funktioniert ein MIDI Keyboard?

Ein MIDI Keyboard funktioniert im Prinzip genauso wie eine klassische Tastatur. Beim Anschlag der Tasten oder Pads werden digitale Signale an das MIDI-Interface bzw. den Computer oder das Tablet weitergeleitet. Eine entsprechende Software verarbeitet die Eingaben dann weiter. Ein klassischer MIDI Controller kann selbst keine Sounds erzeugen, so dass das MIDI-Signal auf unterschiedliche Weise weiterverarbeitet werden kann. Es gibt jedoch auch MIDI Keyboards, die auch als Instrument gespielt werden können, ohne zusätzliche Software oder Geräte verbinden zu müssen.

 

 

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