Letztes Update: 25.09.22

 

Saxophone im Test – die besten Modelle 2022 im Vergleich

 

Als Musiker das beste Saxophon zu finden kann oft schnell zu einer Herausforderung werden, da die Auswahl an Instrumenten sehr groß ist. Vor dem Kauf müssen Sie sich außerdem mit der Bauart sowie einigen anderen Kaufkriterien auseinandersetzen, was vor allem dann, wenn Sie ein Anfänger/in sind, schnell zu viel werden kann. Falls Ihnen die Recherche zu zeitaufwendig ist und Sie einfach nur schnell eine gute Kaufentscheidung treffen möchten, können Sie gerne auch einfach unserer Kaufempfehlung folgen. In dieser haben wir die Arbeit bereits für Sie erledigt. Wir können Ihnen beispielsweise das Alt Saxophon Student von Eastar sehr empfehlen, da es mit viel Zubehör geliefert wird und durch den günstigen Preis ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Alternativ empfehlen wir als digitales Saxophon das YDS-150 von Yamaha, da es durch einen guten Lieferumfang, eine hochwertige Verarbeitung und ein komfortables Handling auf ganzer Linie überzeugen kann.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

5 beste Saxophone 2022 im Test

 

Im Folgenden finden Sie unseren Testbericht zu allen Instrumenten, die sich im Test durchsetzen und einen Platz auf der Liste der acht besten Saxophone 2022 erhalten konnten. Bevor Sie ein Modell kaufen, lautet unsere Empfehlung, unbedingt einen Blick auf unsere Bestenliste zu werfen, um einen möglichen Fehlkauf zu vermeiden. Sie finden in der Zusammenstellung dabei ein relativ breites Angebot an Saxophonen unterschiedlicher Bauformen und Preisklassen, sodass für jeden Geldbeutel was dabei ist.

 

1. Eastar Alt Saxophon

 

Als bestes Saxophon und damit als Testsieger konnte sich das Altsaxophon von Eastar durchsetzen, denn es bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das beste Saxophon im Vergleich ist besonders für Einsteiger interessant, denn es bietet eine ordentliche – wenn auch nicht ganz ideale – Intonation und wird inklusive Zubehör geliefert. Neben dem Instrument selbst liegen auch eine Tragetasche, ein Mundstückset, ein Lederriemen sowie Korkfett, Schulterriemen, ein Ständer, Handschuhe, Blätter und mehr bei.

Das Handling ist insgesamt komfortabel, denn die Klappen schließen zuverlässig und gut. Die Verarbeitung ist unterm Strich zwar deutlich einfacher als bei höherwertigen Saxophonen, durch die ordentlichen Materialien zum günstigen Preis geht die Qualität aber absolut in Ordnung. Auch Kinder kommen mit dem Instrument gut zurecht. Wenn Sie ein sehr günstiges und dennoch ordentliches Alt Saxophon suchen, werden Sie hier fündig. Natürlich dürfen Sie klanglich keine Wunder erwarten.

Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, haben wir hier nochmals für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Als gutes und dennoch günstiges Saxophon bietet es ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Klappen: Die Klappen schließen zuverlässig und gut.

Ideal für Einsteiger: Besonders für Kinder und Einsteiger ist das Instrument sehr gut geeignet.

Lieferumfang: Dem Modell liegen eine Tragetasche, ein Mundstückset, Lederriemen, Korkfett sowie Schulterriemen, Handschuhe, ein Übungsblatt sowie weiteres Zubehör und ein Reinigungsset bei.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt einfacher gehalten, was zu Lasten der Lebensdauer gehen kann. Das trifft auch auf den Gurt zu.

Klangqualität: Im Vergleich zu deutlich teureren Saxophonen klingt es nicht so voll und die Intonation ist nicht ideal.

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2. Yamaha YDS-150 digitales Saxophon

 

Bei dem Modell von Yamaha handelt es sich um ein hervorragend verarbeitetes digitales Saxophon mit sehr guter Ausstattung. Es liegt hervorragend in der Hand und ist mit unter einem Kilogramm besonders leicht. Trotz des hohen Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut, denn die Ausstattung kann auf ganzer Linie überzeugen. Auch klanglich gibt es an dem digitalen Modell nichts auszusetzen, zumal Sie aus vielen verschiedenen Klängen und Variationen wählen können. Insgesamt stehen 73 Sounds (56 Saxophon-Sounds) sowie 5 Effekte zur Verfügung.

Das Spielgefühl ist dank des sehr guten Fingersatzes hervorragend, allerdings unterscheidet sich die Tastenanordnung natürlich von der eines klassischen Saxophons. Sie können Kopfhörer anschließen und die Lautstärke in 15 Stufen regulieren. Betrieben wird es mit Batterien, die der Lieferung noch nicht beiliegen. Dank Integrated Bell Acoustic System können Sie das Instrument sehr gut auch über Lautsprecher spielen. Der akustische Tudel und die Messingglocke tragen hierbei zu einem authentischen Klangbild bei. 

Im Lieferumfang sind ein Etui, ein Gurt sowie ein Mundstück mit Kunststoffblatt, eine Blattschraube sowie eine Kapsel enthalten. Bei Bedarf können Sie auch Daten per USB Type-B exportieren. Damit ist das Modell sehr gut ausgestattet und kann sogar per iOS- und Android-App gekoppelt werden.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Durch die sehr gute Ausstattung und die hochwertige Verarbeitung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis trotz des hohen Preises sehr gut.

Digital: Da es sich um ein digitales Saxophon handelt, liegt es hervorragend in der Hand und bietet ein sehr gutes Spielgefühl.

Kopfhöreranschluss: Über den Kopfhöreranschluss können Sie es praktisch jederzeit spielen.

Gewicht: Mit nur einem Kilogramm ist es sehr leicht.

Lautstärke: Sie können die Lautstärke in 15 Stufen einstellen. 

Ausstattung: Mit Bluetooth, Kopfhöreranschluss, Etui, Trageriemen sowie Klemme, Deckel und Kunststoffblatt ist das Instrument gut ausgestattet.

 

Nachteile: 

Preis: Preislich liegt das Instrument bereits auf einem etwas höheren Niveau. 

Tastenanordnung: Die Tasten sind anders angeordnet als bei einem klassischen Saxophon.

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3. Karl Glaser Tenor Saxophon

 

Das Tenor Saxophon von Karl Glaser ist sehr preisgünstig und bietet entsprechend ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zwar müssen Sie im Vergleich zu hochwertigen Saxophonen mit einem nicht ganz so guten Klang und einer etwas ungenaueren und weicheren Mechanik leben; im Verhältnis zum günstigen Preis kommen Sie dennoch voll auf Ihre Kosten. 

Die Handhabung ist unterm Strich komfortabel, denn das Saxophon liegt gut in der Hand und ist verhältnismäßig gut verarbeitet. Zudem kann auch der Lieferumfang überzeugen, denn dem Instrument liegen ein weicher Koffer, ein Reinigungsset sowie ein Gurt, ein Mundstück und Blättchen bei. Damit haben Sie alles zur Hand, was Sie für den Einstieg benötigen. Insbesondere für Einsteiger oder auch als Zweitinstrument ist das Tenor-Saxophon durchweg empfehlenswert.

Welche Stärken und Schwächen sich aus dem Testbericht ergeben, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Preis-Leistungs-Verhältnis: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchweg gut.

Handhabung: Das Saxophon liegt gut in der Hand und lässt sich gut spielen. Zudem spricht es gut an.

Verarbeitung: Im Verhältnis zum Preis ist das Saxophon sehr ordentlich verarbeitet.

Lieferumfang: Im Lieferumfang sind ein Softkoffer, Reinigungsutensilien, ein Gurt sowie ein Mundstück und Blättchen enthalten.

 

Nachteile: 

Klangqualität: Im Vergleich zu höherwertigen Saxophonen ist der Klang nicht so voll und klar. Auch die Intonation ist nicht ideal.

Mechanik: Die Mechanik ist insgesamt relativ ungenau und weich.

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4. Classic Cantabile Winds AS-450

 

Das günstige Saxophon von Classic Cantabile bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es lässt sich komfortabel bespielen, liegt sehr gut in der Hand und ist günstig. Damit ist es sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene als Zweit- oder Drittinstrument ideal geeignet. 

Der Lieferumfang ist sehr gut, denn neben dem Instrument selbst liegen auch ein leichter Koffer mit Rucksackgarnitur, ein Wischerstab, ein Mundstück mit Blattschraube sowie ein Pflegetuch und Pflegehandschuhe bei. Am Schallstück ist eine kleine Logogravur angebracht und die Intonation des Instruments kann durchaus überzeugen, wenn man den günstigen Preis berücksichtigt. 

Die Griffknöpfe in Perlmuttoptik sehen sehr ordentlich aus, die Klappmechanik ist gut, allerdings deutlich weicher und etwas ungenauer als bei einem hochwertigen und teuren Saxophon. Bei der Klangqualität müssen Sie im  Vergleich zu Profi-Instrumenten ebenfalls Abstriche in Kauf nehmen. Dennoch kann das Alt-Saxophon aus Messing mit Klarlack durchaus überzeugen, so dass wir es uneingeschränkt empfehlen können.

 

Vorteile:

Handhabung: Das Saxophon liegt gut in der Hand und lässt sich gut spielen. Zudem spricht es gut an.

Verarbeitung: Im Verhältnis zum Preis ist das Saxophon sehr ordentlich verarbeitet.

Lieferumfang: Neben dem Instrument und einer Tasche mit Rucksackgarnitur wird auch viel Zubehör mitgeliefert. Der Lieferumfang ist daher sehr gut.

Intonation: Die Intonation kann durchaus überzeugen, wenn man den günstigen Preis berücksichtigt.

 

Nachteile:

Klangqualität: Im Vergleich zu höherwertigen Saxophonen ist der Klang nicht so voll und klar. Auch die Intonation ist nicht ideal.

Mechanik: Die Mechanik ist im Vergleich zu höherwertigen Instrumenten deutlich weicher und ungenauer.

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5. Yamaha YTS-62 III Professional Tenorsaxophon

 

Das Tenor Saxophon von Yamaha ist ein besonders hochwertiges Instrument, das hinsichtlich Verarbeitung, Intonation und Handling auf ganzer Linie überzeugen kann. Es klingt erstklassig, die Mechaniken sind tadellos und es macht auch optisch einiges her. Auch Profis kommen mit dem Instrument voll auf ihre Kosten. 

Ein hochwertiges Etui wird mit dem mit Goldlack versehenen Instrument ebenfalls mitgeliefert. Der Halsempfänger ist natürlich ebenfalls professionell und die zweiteilige Glocke sorgt für einen vollen und ausgefüllten Klang. Preislich liegt das Instrument jedoch leider auch auf professionellem Niveau, denn es ist sehr teuer. Dadurch wird es für viele Einsteiger sicherlich nicht in Frage kommen. Wenn Sie aber auf der Suche nach einem erstklassigen Tenorsaxophon sind, das in jeder Hinsicht überzeugen kann, werden Sie hier fündig. 

Die wesentlichen Vor- und Nachteile haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Klang: Klanglich kann das Tenorsaxophon von Yamaha auf ganzer Linie überzeugen.

Verarbeitung: Es ist sehr hochwertig verarbeitet und entsprechend langlebig.

Optik: Durch den Goldlack und die hochwertige Verarbeitung macht das Instrument optisch einen hervorragenden Eindruck.

Konzertqualität: Auch für professionelle Spieler und Spielerinnen ist das Instrument uneingeschränkt empfehlenswert.

Mit Etui: Ein passendes Etui wird mitgeliefert. 

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Saxophon von Yamaha auf einem sehr hohen Niveau. Für Einsteiger kommt es daher in der Regel nicht in Frage.

Importgebühren: Da es nicht aus Deutschland geliefert wird, fallen hohe Importgebühren in Höhe von über 20% an.

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Kaufberatung für Saxophone

 

Bevor Sie ein bestimmtes Instrument kaufen, ist es ratsam, sich einen gewissen Überblick über das Angebot zu verschaffen, einen kurzen Preisvergleich durchzuführen und sich etwas mit den wichtigsten Kaufkriterien zu beschäftigen. Worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche unterschiedlichen Arten von Saxophonen es gibt, haben wir nachfolgend für Sie zusammengefasst. Abschließend können Sie unserer Top-5-Liste eine Übersicht über die besten Saxophone 2022 entnehmen, die wir im Vergleich für Sie ermittelt haben.

Geschichte, Aufbau und Funktion des Saxophons

Ein Saxophon besteht im Prinzip aus drei Teilen: Dem Mundstück, dem S-Bogen (Hals) und dem Korpus. Der Hals ist bei diesen Instrumenten oft abnehmbar und wird oberhalb des Korpus befestigt. Der Korpus besteht dabei aus einem “Rohr,” an dem sich die Tasten befinden. Die Tasten sind in der Regel aus Blech oder Nickel und manchmal entweder ganz oder teilweise mit Perlmutt überzogen. Der Korpus wird außerdem mit einer schützenden Schicht überzogen, um das Blech zu schützen und kann aus entweder aus einem oder oft auch aus mehreren unterschiedlichen Materialien bestehen. 

Erfunden wurde das Instrument 1840 von dem belgischen Musiker Adolphe Sax und gehört zur Gruppe der Einfachrohrblattinstrumente beziehungsweise zur Gruppe der Holzblasinstrumente. Es bewegt sich klanglich zwischen einer Klarinette und einer Oboe und wird in mehreren unterschiedlichen Bauformen unterteilt. Dazu gehören zum Beispiel Soprillo, Sopran, C-Sopran, Mezzosopran, Alt, C-Melody, Tenor, Bariton, Bass, Kontrabass und Subkontrabass. Es gibt jedoch noch einige weitere Bauformen. Für Einsteiger empfiehlt sich am Anfang Altsaxophon und für Fortgeschrittene ein Sopransaxophon.

 

Aufbau und Funktion im Überblick:

Obwohl es viele unterschiedliche Saxophonarten gibt, bleibt der Grundaufbau im Grunde immer der gleiche. Im Anschluss beschreiben wir den Grundaufbau eines Alt-Saxophons:

Mundstück: Das Mundstück ist der wichtigste Bereich des Saxophons. Hier wird beim Spielen in das Instrument hinein geblasen. Indem man hier hineinbläst, versetzt man, das sich im Inneren befindliche hölzerne Rohrblatt in Schwingung, was die Töne erzeugt. Mundstücke werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt und können zum Beispiel aus Kunststoff, Kautschuk, Bronze, Edelstahl oder Metall sein. Man könnte sagen, dass Mundstücke aus Kautschuk und Kunststoff grundsätzlich etwas “wärmer” als Mundstücke aus Metall und Edelstahl klingen. Mundstücke aus Metall und Edelstahl klingen “spitzer.”

S-Bogen: Der S-Bogen ist auch als Hals bekannt. Dieser verbindet das Mundstück mit dem Korpus. Die gebogene Form verleiht ihm seinen Namen.

Oktavklappe: Oktavklappen können geöffnet werden, um das Sax um eine Oktave zu erhöhen. Die Oktavklappen können sich entweder seitlich oder in der Nähe des Mundstückes befinden.

Seitenklappen: Bei den Seitenklappen handelt es sich, wie der Name schon sagt, um die Klappen, die sich seitlich am Instrument befindet. Mit diesen Klappen können Sie über verschiedene Griffe spezielle Töne erzeugen.

Korpus: Die konische Metallröhre wird beim Saxophon Korpus genannt. Die Länge und Breite des Korpus kann je nach Modell und Hersteller variieren.

Klappendeckel: Diese Deckel lassen sich nach Bedarf schließen und öffnen und können auf Lochdeckungssystemen gefunden werden. Die meisten Saxophone haben etwa 24 oder 25 Klappen. Jede Klappe verfügt dabei über Resonatoren und Polster, wodurch der Ton präziser wird.

Perlmuttklappen: Diese Klappen werden mit den Fingerspitzen bedient. Bei günstigen Modellen bestehen diese jedoch nicht aus Perlmutt, sondern aus günstigeren Materialien. Bei sehr hochwertigen Modellen können Sie allerdings auch tatsächlich teilweise oder ganz aus Perlmutt bestehen.

Bogenteil: Der Bogenteil befindet sich am unteren Ende und ist für den Klang des Instrumentes verantwortlich. Es gibt allerdings auch andere Saxophone, die über kein Bogenteil verfügen, sondern unten gerade sind. Dazu zählen zum Beispiel das Sopranino- und das Sopransaxophon.

Schallbecher: Schallbecher sind oft auch als Pavillon oder Stürze bekannt und ebenfalls für den Klang verantwortlich. 

 

Verschiedene Saxophonarten im Überblick: Die Saxophonfamilie

Als nächstes finden Sie nochmal einige der verschiedenen Saxophonarten im Überblick. In diesem Abschnitt beschreiben wir die Details etwas genauer.

Altsaxophon: Dieses Sax ist das Sax mit dem Anfänger zum ersten mal Spielen lernen. Das Instrument ist, im Vergleich zu anderen Saxophonarten, leichter zu spielen und liegt aufgrund der Bauweise sehr gut in der Hand. Diese Saxophone sind sowohl für Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene geeignet. Diese Instrumente sind noch relativ leicht, sodass sie prinzipiell auch mal ohne Gurt gespielt werden können, wenn man das Instrument lange genug halten kann.

Tenorsaxophon: Diese Instrumente sind etwas größer als Altsaxophone und dadurch auch etwas schwerer. Es wird deshalb empfohlen, Tenorsaxophone immer nur mit Gurten zu kaufen. Tenorsaxophone haben tiefere, beruhigende Töne und sind im Jazz sehr beliebt. Genau wie das Altsaxophon eignet sich auch dieses Sax für den Einstieg. Es wird jedoch nicht so oft wie das Altsax gesehen.

Mezzosopransaxophon: Dieses Instrument liegt einen Ganzton über Altsaxophone und ist auch als F-Altsaxophon bekannt. Diese Bauform ist jedoch relativ alt und wird deshalb nicht mehr oft gesehen und verwendet.

Soprillosaxophon: Diese Instrumente sind für Neulinge nicht geeignet, da sie sehr schwer zu spielen sind. Sie werden an der kompakten Bauform erkannt.

Sopraninosaxophon: Diese Sopraninosaxophone erinnern optisch an Klarinetten und sind sehr klangvoll. Sie sind im Jazz sehr beliebt und haben mehrere unterschiedliche Bauarten.

Sopransaxophon: Das Sopransaxophon erkannt man daran, dass es einen geraden S-Bogen hat. Diese Saxophonarten sind vor allem im Jazz oder in Solos beliebt und haben eine Tonreichweite von B bis F. Dieses Instrument ist für Neulinge nicht geeignet und wird häufig ohne Gurt gespielt.

Baritonsaxophon: Dieses Instrument ist eine Oktave tiefer als das Altsaxophon und deutlich hochpreisiger als andere Bauarten, da das Sax tiefer klingt. Je tiefer das Sax klingt, desto kostenintensiver ist es in der Regel auch. Diese Instrumente sind sehr schwer und finden vor allem in Bigbands oder in Solostücken ihren Einsatz.

Bass-, Kontrabass- und Subkontrabasssaxophon: Diese drei Instrumente sind jeweils immer eine Stufe tiefer als das vorangehende Sax. Diese Saxophone bringen außerdem mehr Gewicht auf die Waage als alle zuvor genannten Instrumente und sind entsprechend sehr teuer. Das Basssaxophon wird oft in Bigbands gesehen, während das Kontrabass- und das Subkontrabasssaxophon eher eine Seltenheit sind und wenn dann nur von sehr erfahrenen Musikern und Komponisten verwendet werden. 

Das richtige Instrument finden

Material: Viele preiswerte Instrumente werden aus goldfarbenem Blech hergestellt. Es gibt jedoch auch hochwertigere Modelle, die teilweise aus Bronze, Silber, Kupfer oder anderen Materialien bestehen. Je teurer das Instrument ist, desto spezieller ist oft auch die Pflege. Die Beschichtung der meisten Instrumente besteht dabei meistens aus Klarlack. Es gibt aber auch gefärbten Lack, Silberbeschichtungen und sogenannte “Antike Finishes.” 

Tonumfang: Hier wird zwischen Alt, Tenor und Bass, Bariton und so weiter unterschieden. Bei den Altsaxophonen handelt sich dabei um die klassischen Anfänger-Instrumente, die am leichtesten zu bespielen sind und relativ günstig sind. Tenorsaxophone sind zweieinhalb Schritte tiefer als Altsaxophone gestimmt und werden oft im Jazz bevorzugt. Bass- und Baritonsaxophone findet man dagegen häufiger in klassischen Stücken. Diese Saxophone sind eine Oktave tiefer als Tenorsaxophone. 

Ergonomische Besonderheiten: Achten Sie darauf, dass die Hebel und Griffe des Instruments möglichst ergonomisch gestaltet sind und gut zu Ihnen passen. Denn nicht jedes Instrument passt zu jeder Handgröße. Achten Sie bei kleinen Händen darauf, dass einzelne Klappen und Hebel näher beieinander sind. Wenn Sie größere Hände haben, können die Klappen und Hebel auch etwas weiter auseinander liegen. 

Zubehör: Sie sollten sich am besten gleich einen Gurt dazu kaufen, um das Saxophon beim Spielen gut halten zu können. Machen Sie sich außerdem Gedanken über die Saxophonblätter (Anfänger sind mit einer Stärke von 1 oder 2 gut bedient). Sinnvoll sind darüber hinaus auch ein guter Ständer, etwas Korkfett, ein Stimmgerät sowie eine Saxophontasche oder ein robuster Koffer.

 

Wissenswertes und Tipps

Pflege nach dem Spielen: Nach dem Spielen sollten Sie stets den Hals und das Mundstück mit einem Wischer reinigen und sowohl das Polster als auch den Korpus mit etwas Reinigungspapier/einem Wischer trocknen, falls dieses feucht ist. Gut ist auch, wenn Sie die Oberfläche mit einem Tuch von Fingerabdrücken befreien und das Oktavloch mit einem Tonlochreiniger säubern. 

Wöchentliche Pflege: Etwa einmal pro Woche sollten Sie alle kleineren Teile, das Gestänge sowie die schwer zugänglichen Teile an den Klappen Ihres Instrumentes reinigen, um das Saxophon gepflegt und in einem guten Zustand zu bewahren. 

Monatliche Pflege: Einmal im Monat sollten Sie die Klappen, dort wo sie sich bewegen, ölen und das Öl langsam einarbeiten, indem Sie die Klappen leicht bewegen. Reinigen Sie außerdem noch den Hals mit einer nicht zu aggressiven Seifenlauge und etwa 30 Grad warmen Wasser. Entfernen Sie hierfür die Klappe des Halses und umwickeln Sie den Kork mit etwas Klebeband, um diesen vor Wasser zu schützen. Zur Reinigung nehmen Sie anschließend eine Bürste, die Sie zuvor in der Seifenlauge eintauchen.

Saxophon lernen: Saxophon spielen lernen kann man ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Beginnen sollte man dabei mit dem leichtesten Instrument, also einem Altsaxophon. Erwachsene können sich zwischen dem leichteren Altsaxophon und dem etwas schwereren Tenorsaxophon entscheiden, welches ebenfalls für den Anfang geeignet ist. Wichtig ist beim Tenorsax, dass Sie sich einen guten Tragriemen kaufen, da das Sax 5-6 kg wiegt und nicht sehr lange mit den Händen gehalten werden kann. Altsaxophone sind etwas leichter zu handhaben, da sie nur ungefähr halb so viel wiegen. 

Saxophonblätter: Anfänger sollten am Anfang etwas weichere Blätter nutzen, bis sie sich an das neue Sax gewöhnt haben. Wichtig ist vor allem, dass Sie ein wenig herumprobieren und eine Blattstärke finden, die Ihnen zusagt und sich gut anfühlt. Es gibt dabei Blattstärken von einer Skala von 1 bis 5. Anfängern empfehlen wir eine Blattstärke von etwa 1 oder 2. Als Fortgeschrittener können Sie natürlich auch auf andere Stärken umsteigen. Lassen Sie sich jedoch am besten viel Zeit dabei und lassen Sie sich von Ihrem Musiklehrer, einem erfahrenen Freund oder einen anderen Experten beraten. 

 

 

 

Häufig gestellte Fragen

 

Frage 1: Was kostet ein Saxophon? 

Wie viel so ein Instrument kostet, hängt von dem Zustand (neu oder gebraucht) und auch maßgeblich von der Marke, der Verfügbarkeit von Ersatzteilen und dem jeweiligen Modell ab. Es gibt Instrumente, die neu mehrere Tausend Euro oder einige Hundert Euro kosten können. Wenn Sie ein günstiges Saxophon kaufen möchten, können Sie sich einige gebrauchte Modelle anschauen. Die Preise variieren auch hier wieder je nach der Intensität der Nutzung und nach möglichen Beeinträchtigung des Klangs oder der Tonlage des Instrumentes. Wenn Sie sich mit Musikinstrumenten auskennen, haben Sie ansonsten auch die Option, ein defektes Instrument zu kaufen und dieses zu reparieren. Bei defekten Instrumenten bekommen Sie einen höheren Preisnachlass. Wenn Sie ein neues Saxophon kaufen möchten, empfehlen wir Ihnen zum Beispiel die Marke Yamaha. Es gibt jedoch auch einige weitere, weniger bekannte Marken, die ebenfalls sehr gut sind. Diese können Sie innerhalb unserer Bestenliste sehen. Für Einsteiger empfiehlt sich dabei ein sogenanntes Altsaxophon und für Fortgeschrittene ein Sopransaxophon.

 

Frage 2: Wer hat das Saxophon erfunden? 

Das Saxophon wurde im Jahr 1840 von Adolphe Sax, einem belgischen Musiker erfunden und später in Frankreich patentiert. Das Instrument gehört zur Gruppe der Einfachrohrblattinstrumente und bewegt sich klanglich zwischen einer Klarinette und einer Oboe. Zerlegbar ist das Saxophon dabei in drei Teilen: dem Mundstück mit dem Rohrblatt, der Blattschraube (Ligatur), dem S-Bogen und dem Korpus. Das Sopranino- und Soprillo, sowie einige Sopransaxophone bestehen dabei jedoch nur aus Mundstück und Korpus. 

Unterteilt werden können Saxophone nach Ihrer Bauform und einigen anderen Kriterien. Zu einigen Bauformen gehören Soprillo, Soprano, C-Sopran, Mezzosopran, Alt, C-Melody, Tenor, Bariton, Bass, Kontrabass und Subkontrabass. Es gibt jedoch noch einige weitere Bauformen, die sich im Laufe der Zeit aus unterschiedlichen Experimenten entwickelt haben und heutzutage ebenfalls immer mehr an Beliebtheit gewinnen.

Frage 3: Wie viele Klappen hat ein Saxophon?

Ein Saxophon verfügt über 20 Klappen. Diese können problemlos mit zehn oder sogar nur mit neun Fingern bedient werden und ähneln dem Klappensystem einer Oboe. Gebaut werden Saxophone heutzutage in etwa acht unterschiedlichen Größen vom Sopranino bis zum Subkontrabasssaxophon. Die am meisten verwendeten Saxophonarten sind dabei das Sopran-, Alt-, Tenor- und das Baritonsaxophon. 

 

Frage 4: Warum ist das Saxophon ein Holzblasinstrument?

Anders als fälschlich angenommen, zählt das Saxophon zu den Holzblas- und nicht zu den Blechblasinstrumenten. Dies liegt daran, dass der Ton mit Hilfe eines einzelnen schwingenden Rohrblatts, wie es zum Beispiel auch bei Klarinetten der Fall ist, entsteht.

 

Frage 5: Welche Stärke sollten die Blätter eines Saxophons haben?

Einsteiger sollten am Anfang etwas weichere Blätter nutzen, bis sie sich an das neue Instrument gewöhnt haben. Wichtig ist vor allem, dass Sie ein wenig herumprobieren und eine Blattstärke finden, die Ihnen zusagt und sich gut anfühlt. Es gibt dabei Blattstärken von einer Skala von 1 bis 5. Anfängern empfehlen wir eine Blattstärke von etwa 1 oder 2. Als Fortgeschrittener können Sie später natürlich auch auf andere Stärken umsteigen. Lassen Sie sich jedoch am besten viel Zeit dabei und sich von Ihrem Musiklehrer oder einen anderen Experten Ihres Vertrauens beraten. 

 

 

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