Letztes Update: 18.09.21

 

Keyboards im Test – die besten elektronischen Klaviere 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie das beste Keyboard kaufen möchten, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist riesig und die Unterschiede zwischen den Modellen sind gravierend. Unsere Empfehlung lautet, dass Sie sich vor einem Preisvergleich bzw. bevor Sie einfach ein günstiges Keyboard kaufen, zumindest mit den verschiedenen Arten sowie den wichtigsten Features und Ausstattungsmerkmalen befassen. Falls Sie jedoch nur wenig Zeit haben und einfach nur schnell eine gute Entscheidung treffen möchten, können Sie unserer Empfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. Für Einsteiger können wir besonders das Modell PSR-F51 von Yamaha empfehlen, denn das Keyboard bietet viele Funktionen, umfangreiche Klänge und Rhythmen und hat 61 Tasten. Als E-Piano können wir besonders das FP-30 von Roland empfehlen, denn es ist sehr hochwertig verarbeitet, spielt sich dank guter Anschlagsdynamik wie ein Klavier und bietet umfangreiche Funktionen sowie einen MIDI-Port.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Keyboards

 

Worauf Sie beim Kauf eines neuen Keyboards achten sollten, haben wir im Folgenden für Sie kurz zusammengefasst. Abschließend können Sie unserem Testbericht eine Übersicht über die besten Keyboards 2021 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

Arten von Keyboards

Bevor Sie einen Preisvergleich durchführen, sollten Sie sich für eine Art von Keyboard entscheiden. In der Regel unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Haupt-Bauarten, zwischen denen Sie wählen können. Diese sind unabhängig davon, ob es sich um ein Keyboard mit Gestell handelt oder nicht.

Klassisches Keyboard: Das klassische Keyboard ist ein elektronisch gesteuertes Instrument, das üblicherweise mit mehreren Funktionen ausgestattet ist. Viele Keyboards bieten neben dem Spielen von Melodien in unterschiedlichen Klangfarben auch Lernfunktionen, Begleitautomatiken in Form von Rhythmen sowie Anschlussmöglichkeiten für externe Lautsprecher und teilweise auch ein Mikrofon.

Ein Keyboard an sich ist kompakt gebaut und ohne Ständer sehr gut transportabel. Dadurch lässt es sich gut mitnehmen und platzsparend verstauen. Es gibt Keyboards mit Batteriebetrieb, üblicherweise werden sie aber am Netzstrom betrieben. Im Vergleich zu klassischen Instrumenten muss man ein Keyboard nicht stimmen. Im Gegensatz zu einem Klavier ist das Spielgefühl aber ein anderes. Einfache Modelle haben beispielsweise keine Anschlagsdynamik; das heißt, sobald man eine Taste anschlägt, erklingt der Ton – unabhängig davon, wie leicht oder fest oder wie kurz oder lang man sie anschlägt. Erst bei höherwertigen Modellen sind sie verbaut.

E-Piano: Bei einem E-Piano handelt es sich um ein Keyboard, das überwiegend dazu konzipiert ist, ein Klavier bzw. einen Flügel zu imitieren. Dabei ist es genauso kompakt gebaut, wie ein klassisches Keyboard, bietet aber häufig weniger Zusatzfunktionen. Dafür verfügen die Tasten über eine ähnliche Anschlagsdynamik wie ein Klavier und fühlen sich teilweise dank elektronischen Widerständen sogar ähnlich schwer an, obwohl sie deutlich leichter sind.

Sie vereinen die Vorteile eines Keyboards mit dem Klang und Spielgefühl eines Klaviers, wobei die Töne nicht mechanisch, sondern ebenfalls elektronisch erzeugt werden.

MIDI-Keyboard: Unter einem MIDI-Keyboard versteht man ein Keyboard, das über einen externen digitalen Ausgang verfügt, um die Signale direkt an einen Tonwandler zu übertragen. Hier fungiert das Keyboard dann lediglich als Eingabequelle – ähnlich wie eine Tastatur oder Maus. Die Klänge selbst werden dann über eine Software am PC oder eine andere, separate Hardware erzeugt. Dadurch lassen sich Samples auf die einzelnen Tasten legen. Meist werden die MIDI-Signale per USB oder Parallelanschluss an die externen Klangerzeuger gesendet. Als externe Erzeuger kommen auch Synthesizer, Soundmodule, DAWs oder auch Apps auf dem Smartphone in Frage. Der Begriff MIDI steht dabei für „digitale Schnittstelle für Musikinstrumente“.

 

Tasten, Anschlüsse, Anschlagsdynamik, Rhythmen und Klangfarben

Die meisten Keyboards haben 49, 61 oder 88 Tasten. Letztere eignen sich besonders, um Stücke nachzuspielen, die für ein Klavier geschrieben wurden. Eine hohe Anzahl an Tasten ist grundsätzlich vorteilhaft, allerdings sind 61 Tasten die wohl gängigste Variante, denn solche Keyboards sind universell einsetzbar und dennoch recht kompakt. Keyboards mit 49 Tasten kommen überwiegend als Einsteiger-Keyboards oder Instrument für Kinder zum Einsatz. Einige reine MIDI-Keyboards haben auch weniger Tasten als 49 und die Tastenanordnung ist hier häufig eine völlig andere. Sie sind dann allerdings nicht mehr dazu geeignet, Klavierstücke nachzuspielen.

Die Anschlüsse eines Keyboards befinden sich meist auf der Rückseite. Ein Netzanschluss ist dabei obligatorisch, allerdings bieten viele Keyboards darüber hinaus noch weitere Anschlüsse, die den Funktionsumfang erweitern. Häufig findet man Anschlussmöglichkeiten für Kopfhörer, ein Mikrofon oder eine Stereoanlage vorhanden. Wenn Sie das Keyboard mit einem PC verbinden oder als MIDI-Keyboard nutzen wollen, müssen Sie darauf achten, dass ein USB-Anschluss bzw. ein MIDI-Port vorhanden sind. Vorsicht: Nicht immer bedeutet ein USB-Anschluss, dass das Keyboard auch wirklich MIDI-fähig ist. Auch für Sustain-Pedale benötigen Sie separate Anschlüsse. Darüber hinaus finden sich an manchen Modellen Möglichkeiten, eine Speicherkarte einzustecken oder eine CD einzulegen.

Was die Anschlagsdynamik betrifft, kommt es natürlich auf den Einsatzbereich an. Bei hochwertigen Keyboards macht es einen Unterschied, ob Tasten kurz, lang, sanft oder fest angespielt werden. Dadurch wird das Verhalten von echten Klaviertasten ein Stückweit simuliert und es bieten sich mehr Möglichkeiten beim Spielen.

Was Rhythmen und Klangfarben angeht, so können Sie umso flexibler und umfangreichere Stücke spielen, je mehr verschiedene Varianten an Rhythmen und verschiedenen Klangvarianten zur Verfügung stehen. Die meisten modernen Keyboards bieten eine Reihe von verschiedenen Klangfarben und Rhythmen, zwischen denen Sie wählen können.

Weiteres Kaufkriterien

Worauf es sich beim Kauf eines Keyboards sonst noch zu achten lohnt, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst:

Klangqualität: Natürlich unterscheiden sich die verschiedenen Keyboards auch in ihrer Klangqualität. Meist lässt sich die Qualität deutlich verbessern, wenn man Kopfhörer oder eine externe Stereoanlage verwendet. Wenn das Keyboard über eigene Lautsprecher verfügt und Sie diese auch nutzen wollen, empfehlen wir, auf die Wattzahl und die Bewertungen anderer Käufer zum Thema Klangqualität zu achten, denn hier gibt es mitunter deutlich Unterschiede. Sehr günstige Keyboards mit schlechten Boxen rauschen nicht selten so stark, dass es keinen Spaß macht, sie ohne Kopfhörer zu nutzen.

Bedienung: Wenn Sie Einsteiger sind und das Keyboardspielen erst lernen möchten, sollten Sie auch beim Kauf darauf achten, dass die Bedienung nicht zu kompliziert und umständlich ist. Je mehr Funktionen Sie benötigen und je professioneller Sie das Spielen betreiben, desto komplexer können auch die Funktionen – und damit auch die Bedienung sein.                          

Lieferumfang: Viele Keyboards werden mit weiterem Zubehör wie Pedale, Ständer, Kopfhörer, Abdeckung oder sogar einem Hocker geliefert. Falls Sie ohnehin planen, weiteres Zubehör zum Keyboard zu kaufen, kann es sich lohnen, sich gleich für ein Komplettset zu entscheiden.

 

8 beste Keyboards 2021 im Test

 

In unserer Übersicht über die besten Keyboards des Jahres 2021 haben wir die wichtigsten Informationen und Vor- und Nachteile für Sie zusammengefasst. Neben dem Testsieger in der jeweiligen Kategorie erfahren Sie hier auch, welche Erfahrung wir mit dem jeweiligen Keyboard gemacht haben und für wen sich das jeweilige Modell am besten eignet.

 

 

1. Yamaha PSR-F51 61 Tasten 6 Watt

 

Als bestes Keyboard für Anfänger konnte sich das Keyboard mit 61 Tasten von Yamaha durchsetzen. Zwar handelt es sich nur um ein recht einfach verarbeitetes Modell, das ohne MIDI-Funktion und ohne anschlagsdynamische Tasten daherkommt, durch den günstigen Preis und die insgesamt ordentliche Verarbeitung kann das Keyboard von Yamaha aber insbesondere für Einsteiger auf ganzer Linie überzeugen.

Es verfügt über 120 verschiedene Instrumentenklänge, 130 Begleitrhythmen, ein LED-Display mit sieben Anzeigesegmenten und es stehen 30 Begleitsongs zur Verfügung. Reverb und Chorus sind voreingestellt und es gibt einen integrierten Verstärker, so dass Sie keine separaten Boxen benötigen. Der Klang der integrierten Lautsprecher ist zwar nicht herausragend, im Verhältnis zum Gesamtpreis aber durchaus ordentlich. Insgesamt liegt die Musikleistung bei 6 Watt. Die Verarbeitung ist im Verhältnis zum Preis ebenfalls sehr gut, so dass sich über die Schwächen gut hinwegsehen lässt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut und insbesondere Einsteiger kommen hier voll auf ihre Kosten.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Der Preis ist sehr günstig und die Ausstattung überzeugt, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Ausstattung: Mit 120 Klängen,  130 Begleitstyles und 30 Songs ist das Modell gut ausgestattet.

Lautsprecher: Dank integrierter Boxen brauchen Sie keinen Verstärker und können das Keyboard überall spielen.

Verarbeitung: Das Modell ist ordentlich verarbeitet und lässt sich gut bedienen und bespielen.

 

Nachteile:

Kein MIDI: Über einen MIDI-Ausgang verfügt das Modell nicht.

Keine Anschlagsdynamik: Das Modell hat keine anschlagsdynamischen Tasten.

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2. Roland FP-30 88 Tasten MIDI Stereo

 

Das Keyboard von Roland ist ein digitales Piano, das durch eine sehr hochwertige Verarbeitung, eine erstklassige Anschlagsdynamik und einen sehr sauberen Klang überzeugt. Es ist in verschiedenen Varianten mit unterschiedlich vielen Tasten sowie mit Ständer erhältlich. Besonders das Keyboard mit 88 Tasten in kompakter Bauweise konnte uns im Test überzeugen, denn es erlaubt ein besonders authentisches Spielen wie auf dem Klavier.

Das Modell ist zwar recht preisintensiv und daher nicht unbedingt für Einsteiger geeignet, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch die gute Verarbeitung und Ausstattung aber dennoch gut. Fortgeschrittene kommen mit dem Modell voll auf ihre Kosten. Es ist mit einer 88er PHA-4 Standard Tastatur ausgestattet, die eine maximale Ausdruckskraft ermöglicht, denn der Klang ist dank SuperNATURAL Piano Tonerzeugung besonders realistisch und dynamisch. Der Verstärker ist leistungsstark und es sind sehr ordentliche Lautsprecher verbaut, die allerdings ruhig noch einen etwas klareren Klang hätten bieten können. Mit externen Lautsprechern oder Kopfhörern klingt das Modell deutlich authentischer. Ein Dämpferpedal ist im Lieferumfang ebenfalls enthalten.

Es ist kompakt gebaut, lässt sich sehr einfach bedienen und verfügt zudem über einen MIDI-Ausgang. Die Tastengeräusche selbst sind sehr leise und es verfügt sogar über eine Bluetooth-Funktion, um Musik-Apps zu nutzen. Dank verschiedener Klangfarben wie Orgel, Streicher, Drums und mehr sind die musikalischen Möglichkeiten sehr vielseitig. Begleitklänge gibt es bei dem Modell allerdings nicht.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Das Keyboard ist sehr hochwertig verarbeitet und entsprechend langlebig.

Ausstattung: Dank Bluetooth, MIDI-Schnittstelle, Pedal, Kopfhörerausgang sowie integriertem Verstärker und verschiedenen Klangfarben ist die Ausstattung sehr gut.

MIDI-Ausgang: Per USB kann das Gerät auch mit einem Rechner verbunden werden.

Anschlagsdynamik: Das Modell spielt sich sehr authentisch und verhält sich beim Anschlag wie ein Klavier.

Vorverstärker: Dank Vorverstärker können Sie das Instrument ohne weitere externe Geräte nutzen.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem hohen Niveau

Integrierte Lautsprecher: Die integrierten Boxen sind im Verhältnis zum Preis nicht ideal.

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3. Alesis V49 49 Tasten USB-MIDI Keyboard  

 

Als bestes reises MIDI-Keyboard konnte sich das Modell von Alesis durchsetzen. Es überzeugte im Test durch einen recht günstigen Preis in Verbindung mit einer guten Ausstattung und Verarbeitung. Sie können zwischen verschiedenen Varianten mit unterschiedlich vielen Tasten sowie mit und ohne Pedal wählen, wobei die Variante mit 49 Tasten für die meisten Einsatzbereiche sicher ideal ist.

Dank 25 anschlagsdynamischen Synth-Action-Minitasten, speziellen Tasten für Oktave, Pitch Bend, Modulation und Sustain sowie enthaltener Software, Drum-Pads und USB-Anschluss bleiben kaum Wünsche offen. Lautsprecher, um das Modell als klassisches Keyboard zu nutzen, sind zwar nicht vorhanden, das dynamische Anspielen ist nicht ganz ideal ausgefeilt und die Verarbeitung ist insgesamt etwas einfacher gehalten, angesichts des fairen Preises tut dies dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis aber keinen Abbruch.

Im Lieferumfang ist ein umfangreiches Softwarepaket inklusive Ableton 9 Live Lite enthalten, so dass Sie gleich am Mac oder PC loslegen können. Zudem sind die acht Pads mit Hintergrundbeleuchtung, was die Bedienung zusätzlich erleichtert. Einzig das etwas kurze USB-Kabel (1m) und die Tatsache, dass kein separater Ein-Aus-Schalter vorhanden ist, hätten sicherlich noch verbessert werden können.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dank guter Ausstattung zum fairen Preis sehr gut.

Ausstattung: Mit 49 Tasten, 25 anschlagsdynamischen Synth-Action-Minitasten, verschiedenen frei belegbaren Tasten, gutem Softwarepaket sowie USB-Anschluss und Beleuchtung ist die Ausstattung sehr gut.

Bauweise: Das Gerät ist kompakt gebaut und lässt sich komfortabel handhaben. Auch dank der Hintergrundbeleuchtung.

MIDI-Keyboard: Das MIDI-Keyboard bietet alles, was Sie brauchen, um am PC oder Mac gleich loslegen zu können (inklusive Softwarepaket).

 

Nachteile:

Keine Lautsprecher: Da es sich lediglich um ein MIDI-Keyboard handelt, sind keine Lautsprecher vorhanden.

Dynamik: Es ist schwer, die Tasten dynamisch anzuspielen, denn  die Anzahl an Druckpunkten ist stark eingeschränkt.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist recht einfach gehalten.

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4. Yamaha Digital Piano P-45B 88 Tasten MIDI 12 Watt

 

Beim elektronischen Piano von Yamaha handelt es sich um ein hochwertiges Keyboard mit 88 Tasten, das durch eine hervorragende Verarbeitung, eine schicke Optik und ein exzellentes Spielerlebnis überzeugen kann. Zwei Boxen sind bereits enthalten, so dass Sie überall spielen können. Zu bemängeln gibt es bei dem Modell eigentlich nur die mitunter etwas lauteren Tasten beim Anschlag, den etwas höheren Preis sowie die nicht ganz klar und sauber klingenden Lautsprecher. Mit externen Boxen oder Kopfhörern klingt es deutlich besser.

Das Modell klingt insgesamt aber sehr natürlich, bietet eine Tastatur mit Hammermechanik, die in den tiefen Lagen schwerer gewichtet ist, was für ein besonders authentisches Spielerlebnis sorgt. Über das Bedienfeld können verschiedene Einstellungen wie Tonhöhe vorgenommen werden und eine Metronom-Funktion ist ebenfalls vorhanden. Es ist sehr kompakt gebaut, schlicht designt und hochwertig verarbeitet. Insgesamt bietet es 10 Instrumentenklänge, vier Reverb-Typen und eine Dual-Funktion.

Per USB-to-Host kann es als MIDI-Keyboard genutzt werden und ein Kopfhöreranschluss ist ebenfalls vorhanden. Ein Pedal wird bereits mitgeliefert und auch ein Kopfhöreranschluss ist vorhanden. Damit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis trotz des etwas höheren Preises sehr gut, denn sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene kommen hier voll auf ihre Kosten.

 

Vorteile:         

Verarbeitung: Das Keyboard ist insgesamt sehr solide verarbeitet und entsprechend langlebig.

Klang: Das Piano klingt authentisch und besonders mit Kopfhörern sehr klar.

Ausstattung: Mit MIDI-Port, Pedal, 10 Instrumentenklängen, Dual-Funktion und mehr ist das Modell insgesamt sehr gut ausgestattet.

Boxen: Es sind bereits Boxen verbaut, so dass Sie auch ohne Verstärker oder externe Lautsprecher spielen können.

Bauweise: Das Modell ist kompakt gebaut, lässt sich komfortabel bedienen und ist ansprechend im Design.

Anschlag: Der Tastenanschlag ist dank Hammermechanik sehr natürlich und authentisch.

 

Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem recht hohen Niveau.

Integrierte Lautsprecher: Die integrierten Lautsprecher sind nur mäßig.

Verarbeitung der Tasten: Die Tasten können beim Anschlag relativ laut sein.  

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5. RockJam RJ761 61 Tasten MIDI 10 Watt

 

Bei dem Keyboard von RockJam handelt es sich um ein Komplettset bestehend aus Keyboard, Ständer, Kopfhörern, Sustain-Pedal und Hocker zum sehr günstigen Preis. Das Keyboard selbst ist mit 61 Tasten ausgestattet, überzeugt dank Touch-Display, 200 Rhythmen, 200 Tönen sowie einer Lehrfunktion und 30 Demo-Songs durch eine gute Ausstattung und auch eine MIDI-Funktion zum Anschluss an externe Geräte ist vorhanden.

Zwar ist die Verarbeitung des Ständers und Hockers sehr einfach, so dass das Gerät mitunter etwas wackelig ist und auch die integrierten Lautsprecher können trotz 10 Watt klanglich nicht vollkommen überzeugen, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt aber dennoch hervorragend, denn besonders Einsteiger und alle, die Keyboardspielen lernen möchten, kommen hier voll auf ihre Kosten. Beachten Sie aber, dass die Tasten keine Anschlagsdynamik haben. Unterschiedlich festes Anspielen, wie man es beispielsweise von einem Klavier kennt, ist mit dem Modell nicht möglich.

 

Vorteile:         

Lieferumfang: Es handelt sich hier um ein Komplettset inklusive Pedal, Ständer, Hocker, Kopfhörer und Keyboard.

Ausstattung: Die Ausstattung ist insgesamt sehr gut, denn das 61-Tasten-Modell verfügt über 200 Rhythmen, 200 verschiedene Töne und eine Lehr-Funktion sowie weitere Features.

Boxen: Dank integrierter Lautsprecher müssen Sie das Modell nicht zwangsläufig an externe Boxen anschließen.

MIDI-Schnittstelle: Dank digitaler MIDI-Schnittstelle können Sie das Keyboard auch als MIDI-Keyboard nutzen.

Preis-Leistung: Durch den großen Liefer- und Funktionsumfang zum günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Verarbeitung: Der Ständer ist recht einfach verarbeitet und mitunter zu wackelig.

Integrierte Lautsprecher: Die Klangqualität der integrierten Boxen ist nur mäßig.

Dynamik: Es gibt keine verschiedenen Druckpunkte bei den Tasten.

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6. AKAI Professional MPK Mini MKII MIDI-Keyboard 25 Tasten

 

Als kompaktes und gut ausgestattetes reines MIDI-Keyboard konnte uns im Test auch das Modell von Akai überzeugen. Zwar muss man den einen oder anderen Abstrich in Kauf nehmen, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aber dennoch sehr gut. Das Keyboard ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich und bietet 25 anschlagsdynamische Synth-Action-Tasten, verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, um Oktaven zu wechseln und einen guten Daumenstick, um dynamisch pitchen oder die Modulationssteuerung vornehmen zu können.

Durch die kompakte Bauweise lässt es sich komfortabel handeln, anschlagsdynamische Pads im MPC-Stil ergänzen die Ausstattung und es wird zudem ein Softwarepaket mitgeliefert, so dass Sie am PC oder Mac gleich loslegen können. Allerdings überzeugte die Software im Test nicht wirklich, denn sie ist etwas anfällig gegen Abstürze. Die Einrichtung ist zudem etwas komplizierter, so dass das Keyboard für Einsteiger nicht unbedingt ideal ist.

Hier ist es hinsichtlich der Preislage aber angesiedelt, daher wirkt es insgesamt als reines MIDI-Keyboard etwas profillos. Ergänzende Lautsprecher, um es bei Bedarf auch als klassisches Keyboard nutzen zu können, hätten dem Modell sicher gut gestanden. Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber sehr gut und der Funktionsumfang überzeugt ebenfalls.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch den recht günstigen Preis in Verbindung mit der guten Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.  

MIDI-Keyboard: Das MIDI-Keyboard beinhaltet alles, was Sie brauchen, um es am PC oder Mac einsetzen zu können. Die passende Software ist ebenfalls enthalten.

Verarbeitung: Es ist kompakt gebaut, gut verarbeitet und handlich.

Ausstattung: Mit Daumen-Stick, anschlagsdynamischen Tasten und Pads sowie verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten ist das Modell insgesamt sehr gut ausgestattet.

 

Nachteile:

Keine Lautsprecher: Da es sich um ein reines MIDI-Keyboard handelt, sind keine Lautsprecher vorhanden.

Software: Die Software von Akai ist nur mäßig, denn sie stürzt gerne ab und hat einige Bugs.

Einrichtung: Die Einrichtung ist für Einsteiger recht kompliziert.

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7. Casio SA-77 44 Tasten 2×0,8W

 

Das Casio Keyboard mit 100 Klangfarben und 44 Minitasten ist ideal für Kinder geeignet, die das Spielen von Keyboards erlernen möchten. Für Erwachsene sind die Tasten mitunter etwas zu klein, was das Spielen erschwert. Es kann per Netzstecker oder mit Batterien betrieben werden, verfügt über zwei Lautsprecher und neben den Tasten auch über fünf Drumpads.

Das Keyboard bietet darüber hinaus eine 8-stimmige Polyphonie, 50 Begleitrhythmen und 10 Übungsstücke. Dank 100 Klangfarben ist es sehr vielfältig und bietet alles, was Einsteiger brauchen. Eine MIDI-Schnittstelle ist allerdings nicht enthalten und auch das Netzteil, was zum Anschluss an den Netzstrom erforderlich ist, wird noch nicht mitgeliefert und muss separat bestellt werden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den günstigen Preis aber sehr gut und auch klanglich kann das Modell durchaus überzeugen.

 

Vorteile:         

Preis-Leistung: Durch die gute Ausstattung in Verbindung mit dem günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausstattung: Das Keyboard ist mit 44 Tasten, 100 Klangfarben, 8-stimmiger Polyphonie, 50 Begleitrhythmen und 10 Übungsstücken sehr gut ausgestattet.

Batteriebetrieb: Es kann sowohl per Netzstecker (optional) als auch Batterie betrieben werden.

Boxen: Dank integrierter Boxen kann das Modell überall betrieben werden, ohne dass Sie externe Boxen benötigen.

 

Nachteile:

Keine MIDI-Schnittstelle: Eine Schnittstelle, um es als MIDI-Keyboard zu nutzen, ist nicht vorhanden.

Kein Netzteil enthalten: Vom Werk aus wird es ausschließlich mit 6 Batterien betrieben, denn es wird kein Netzteil mitgeliefert.

Größe der Tasten: Die Tasten sind relativ klein geraden, dies erschwert Erwachsenen das Spielen.

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8. Bontempi 13 3240 Kinder-Keyboard 31 Tasten Set

 

Das Keyboard von Bontempi ist eher ein Spielzeug als ein ernstzunehmendes Keyboard. Da es aber bereits für Kinder ab drei Jahren geeignet und als Komplettset inklusive Mikrofon, Hocker und Ständer geliefert wird, ist es dennoch ein empfehlenswertes Einstiegsinstrument für die ganz Kleinen.

Die Verarbeitung ist recht einfach, es kann immer nur eine Taste gleichzeitig angespielt werden und auch die Klangqualität der Lautsprecher ist nicht berauschend. Letztendlich geht es aber darum, die Kleinsten für Musik zu begeistern und Ihnen die Möglichkeit zu geben, an ihrem eigenen Keyboard experimentieren zu können. Dies ist an dem Keyboard mit 31 Tasten, 22 Demo-Songs sowie Trommeleffekten, 7 Rhythmen und 8 Sounds durchaus gut möglich. Tempo und Lautstärke können eingestellt werden und es ist zudem mit Lichteffekten ausgestattet. Der Preis ist insgesamt günstig, so dass man über fehlende Schnittstellen und die einfache Verarbeitung sicherlich hinwegsehen kann.

 

Vorteile:         

Lieferumfang: Das Keyboard für Kleinkinder wird inklusive Hocker, Ständer und Mikrofon geliefert.

Mobil: Durch Batteriebetrieb kann es praktisch überall bespielt werden.

Funktionen: Der Funktionsumfang ist gut, dennoch ist die Bedienung auch für die Kleinen nicht zu kompliziert.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Keine Schnittstelle: Das Instrument hat keine Schnittstellen zu PC oder Receiver.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist sehr einfach gehalten.

Nur Einzeltasten anspielbar: Es können keine Akkorde gespielt werden, da nur einzelne Tasten angeschlagen werden können.

Klangqualität: Die Qualität der Boxen ist nur mäßig.

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Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Wenn Sie weitere Fragen zu Keyboards haben, können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. Die Fragen, die uns am häufigsten zu dem Instrument erreichen, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Frage 1: Wann wurde das Keyboard erfunden?

Wenn man den ersten spannungsbezogenen Synthesizer als erstes Keyboard versteht, dann gilt Robert Moog als Erfinder. Im Jahr 1970 kam das Folgemodell, der Minomoog auf den Markt, bevor sich die digitale Klangerzeugung in den 1980er Jahren durch die neuen Möglichkeiten etablierte.

 

Frage 2: Wie lerne ich Keyboard spielen?

Wenn Sie Keyboardspielen von Grund auf lernen möchten, ist es empfehlenswert, ein Keyboard mit Übungsmodi zu kaufen. Daneben können Sie natürlich auch Keyboard- oder Orgelunterricht nehmen beziehungsweise sich mithilfe von Büchern oder Videos das Spielen auch gut autodidaktisch beibringen. Wichtig ist ein gutes Einsteiger-Keyboard, etwas Talent und Geduld. Einfach zu bedienende Keyboards für Einsteiger machen das Lernen deutlich leichter.

Frage 3: Wie viele Tasten hat ein Keyboard?

Die meisten Keyboards haben entweder 49, 61 oder 88 Tasten. 88 Tasten entsprechend dabei dem vollen Umfang eines klassischen Pianos. MIDI-Keyboards haben mitunter auch weniger Tasten. Klassische Keyboards, die auf Klaviertasten basieren, orientieren sich aber meist an den Oktaven, die ein Klavier bietet. Dadurch können auch Stücke gespielt werden, die für ein Piano komponiert wurden. Wenn Sie das Keyboard überwiegend als MIDI-Keyboard verwenden möchten, ist die Anzahl an Tasten aber eher zweitrangig.

 

Frage 4: Was ist ein MIDI-Keyboard?

Ein MIDI-Keyboard ist ein elektronisches Keyboard, das über eine digitale Schnittstelle für externe Klangerzeuger verfügt. Häufig dient USB als Schnittstelle, um MIDI-Daten zu übertragen. Das Geräusch wird dabei nicht im Keyboard selbst erzeugt, sondern es dient lediglich als Überträger der Steuerinformationen. Die jeweiligen Tasten lassen sich nach Belieben mit Funktionen und/oder Klängen belegen, ähnlich, wie es auch mit einer herkömmlichen Tastatur der Fall ist.

MIDI selbst ist dabei der Industriestandard für den Austausch musikalischer Steuerinformationen für verschiedene elektronische Instrumente wie eben Keyboards oder auch Synthesizer. Viele klassische Keyboards, die auch herkömmlich bespielt werden können, können zusätzlich auch als MIDI-Steuergerät genutzt werden.

 

Frage 5: Wie teuer ist ein Keyboard?

Die Preisspanne von Keyboards ist sehr groß. Während es einfache Einstiegsmodelle bereits für um die 50€ zu kaufen gibt, reichen typische Modelle für Einsteiger üblicherweise von etwa 100 bis 500 Euro. Die Mittelklasse-Modelle gehen preislich etwa bis 1.000€ nach oben, wo dann die Profiliga beginnt. Einsteiger haben von High-End-Keyboards aber in der Regel kaum einen Zusatznutzen, weshalb wir insbesondere Einsteigern empfehlen, sich in der Einstiegs- und Mittelklasse umzuschauen, da hier auch die Bedienung und Einrichtung üblicherweise deutlich einfacher ist.

 

 

Letztes Update: 18.09.21

 

Pianos im Test – die besten E-Pianos 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie das beste Piano bzw. E-Piano kaufen möchten, haben Sie die Qual der Wahl, denn das Angebot ist sehr groß. Unsere Empfehlung lautet, sich vor einem Preisvergleich bzw. bevor Sie einfach ein günstiges Piano kaufen, mit den Unterschieden zu Orgel, Keyboard & Co. zu befassen. Erst dann macht es Sinn, genauer auf Details, Anschlüsse und Funktionsumfang zu achten. Falls Sie nur wenig Zeit haben und einfach nur schnell das beste E-Piano finden möchten, können Sie unserer Empfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt. So können wir Ihnen das Modell P-45B von Yamaha sehr empfehlen, denn das Piano bietet einen hervorragenden Klang, ein sehr gutes Spielgefühl in Verbindung mit einer sehr guten Ausstattung. Alternativ ist auch das 128-stimmige Modell FP-30 von Roland sehr zu empfehlen, denn es hat einen sehr guten Klang, ist mit Apps kompatibel, spielt sich sehr authentisch und ist sehr gut ausgestattet.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für elektrische Pianos

 

Im Folgenden klären wir Sie kurz über die Unterschiede eines Digital-Pianos im Vergleich zum klassischen Klavier / Flügel, Orgel und Keyboard auf, damit Sie wissen, worauf Sie beim Kauf achten müssen. Außerdem erfahren Sie etwas über die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten, Schnittstellen und Ausstattungsmerkmale, die ein gutes elektrisches Piano ausmachen. Abschließend können Sie unserem Testbericht eine Übersicht über die besten Pianos 2021 entnehmen, die wir im Test ermittelt haben.

E-Piano vs. akustisches Piano vs. Keyboard vs. Orgel

Bei den verschiedenen Begrifflichkeiten für Tasteninstrumente kann man schnell durcheinander kommen. Im Test haben wir uns ausschließlich mit elektronischen Pianos befasst. Hierbei werden die Töne zwar ebenso elektronisch erzeugt, wie auch bei einem Keyboard oder einer elektronischen Orgel, Spielgefühl und Klang sind aber an einem klassischen Klavier angelehnt. Im Vergleich zur Orgel verfügen die Tasten daher über eine Anschlagsdynamik und sie sind zudem gewichtet, um ein authentisches Spielgefühl zu erzeugen.

Ein E-Piano ist mit einem Gestell kompatibel – wodurch es sich von vielen Keyboards unterscheidet, verfügt mindestens über eine Anschlussmöglichkeit für ein Sustain-Pedal und meist können Sie auch weitere Komponenten wie PCs per USB oder Kopfhörer anschließen. Auch wenn E-Pianos meist mehrere Stimmen haben, wird in der Regel auf zusätzliche digitale Komponenten wie Begleitrhythmen verzichtet. Es gibt zwar auch Mischformen zwischen Keyboard und E-Piano, allerdings spricht man hier dann meist von Hybrid-Pianos. Letztendlich geht es bei einem E-Piano darum, das klassische Klavierspielen bestmöglich digital nachzunahmen, ohne dabei den Nachteil der sperrigen Bauweise und des hohen Gewichts in Kauf nehmen zu müssen; sowohl vom Spielgefühl mit 88 Tasten als auch vom Klang.

 

Die Polyphonie beim Digitalpiano

Bei einem E-Piano lohnt es sich neben dem Spielgefühl und dem natürlichen Klang insbesondere auch auf die Polyphonie und die verfügbaren Anschlüsse zu achten. Obwohl ein Akustikpiano im Prinzip nur eine verfügbare Polyphonie von 88 Tönen hat, reicht dies für ein digitales Piano nicht aus. Dies liegt daran, dass es hohe Anforderungen an das Sampling des E-Pianos stellt, das dynamische Klangverhalten eines akustischen Klaviers mit Saiten nachzustellen.

Der Klavierklang wird aus vielen einzelnen Samples zu einem dynamisch spielbaren Instrument zusammengesetzt. Je nach Spielart oder auch unter Verwendung des Haltepedals kann eine sehr hohe Polyphonie-Leistung erforderlich sein, um die Komplexität der Klänge authentisch wiederzugeben. Letztendlich hängt die Anzahl an Stimmen, die beim Spielen genutzt werden können, aber von mehreren Faktoren ab. Die Klangerzeugung kann beispielsweise unterschiedlich sein und auch die Komplexität mit der die verschiedenen Klangdetails (Zurückfallen des Hammers, Abheben und Aufsetzen der Dämpfer etc.) wiedergegeben werden, wirkt sich auf die benötigte Stimmanzahl aus.

Außerdem müssen Sie bedenken, dass beim Stereo-Klavierton zwei Stimmen benötigt werden, die gesampelt werden müssen. Werden auch die Strings gesampelt, benötigt man je Ton schon vier Stimmen. Damit verbraucht ein vierstimmiger Akkord bereits 16 Stimmen. Daraus wiederum ergibt sich, dass Sie ein so gesampeltes, 120-fach polyphones E-Piano mit maximal 30 verfügbaren Stimmen spielen können.

Um dieser Problematik aus dem Weg zu gehen, arbeiten gute E-Pianos mit einer dynamischen Stimmenverteilung, die selbst bei gehaltenem Ton dafür sorgen, dass hohe Töne schneller ausklingen als tiefe Basstöne, da diese das klangliche Fundament bilden. Werden weitere Stimmen benötigt, sorgt die Dynamik also dafür, dass die weniger wichtigen Töne schneller wieder abklingen, um Stimmen frei zu machen. Je höher die Polyphonie-Leistung eines Digitalpianos ist, desto weniger Grenzen sind der dynamischen Stimmenzuweisung gesetzt. Zudem benötigen authentischere Töne eine höhere Komplexität.

Hat man beispielsweise ein Digitalpiano mit Stereo-gesampeltem Sound, das eine Polyphonie von 64 hat, bedeutet das anders ausgedrückt: Es stehen 32 gleichzeitig spielbare Stimmen zur Verfügung. Werden dann im Haltepedal beispielsweise vier Töne repetiert, werden für den Ausklang acht Stimmen benötigt. Spielt man dann noch zwei sechsstimmige Akkorde ins Pedal, ist das Klangspektrum ausgereizt und es muss eine dynamische Stimmenverteilung eingreifen.

Weitere Ausstattungsmerkmale und Funktionen

Es gibt bei Digitalpianos große Unterschiede in Ausstattung, Bedienung und Funktionsumfang. Je nachdem, wie Sie das Instrument spielen und nutzen möchten, lohnt es sich unbedingt, auch einen Blick auf die verschiedenen Anschlüsse zu werfen.

Ein oder sogar zwei Kopfhöreranschluss sind immer sinnvoll, aber auch ein USB-Anschluss inklusive MIDI-Schnittstelle zu anderen digitalen Audio-Workstations, gegebenenfalls eine Bluetooth-Verbindung sowie weitere Anschlussmöglichkeiten können von Vorteil sein. Hier kommt es auf Ihre Anforderungen und Ihren Bedarf an.

Achten Sie unbedingt auch auf den Lieferumfang, die Verarbeitung und die Ausstattung an sich. Viele gute E-Pianos sind mit Ivory-Touch-Tasten ausgestattet, die den klassischen Klaviertasten nachempfunden sind und sich besonders authentisch anfühlen. Dies vermittelt ein sehr gutes Spielgefühl. Auch beim Sustain-Fußpedal gibt es große Unterschiede. Bei manchen Digitalpianos liegt kein Fußpedal bei, es kann aber (hoffentlich) eines angeschlossen werden. Anderen Modellen liegt ein einfacher Sustain-Taster in Form eines Pedals bei, der zwar die Funktion bereitstellt, aber kein authentisches Spielgefühl aufkommen lässt. Hierzu ist im Prinzip ein ordentliches Gestell bzw. Stativ von Nöten, in das Fußschalter eingelassen sind, die sich dann wiederum am Gerät anschließen lassen. Achten Sie daher darauf, dass entsprechende Anschlüsse für Pedale vorhanden sind. Gegebenenfalls lohnt sich auch der Kauf eines Komplettsets.

Viele hochwertige Modelle haben sogar Orgel-Funktionen integriert, bieten verschiedene Instrumenten-Sounds oder Übungsfunktionen für Einsteiger. Auch ein integriertes Metronom ist eine gängige Funktion vieler E-Pianos.

 

8 beste Pianos 2021 im Test

 

Die besten Pianos 2021 haben wir im Test ermittelt und in der folgenden Bestenliste für Sie zusammengefasst. So finden Sie mit Sicherheit auch ein für Ihre Zwecke empfehlenswertes Piano; unabhängig davon, ob Sie eher ein Piano für Einsteiger oder eher ein höherwertiges Instrument für Fortgeschrittene suchen.

 

1. Yamaha P-45B USB Sustain 64 Stimmen

 

Als Testsieger und damit bestes Piano im Test konnte sich das Modell P-45B von Yamaha durchsetzen. Es ist kompakt gebaut, wiegt 11,5 kg und lässt sich gut transportieren. Natürlich gibt es optional auch einen passenden Ständer, für den es allerdings kein Dreier-Fußpedal gibt. Im Lieferumfang liegen ein Notenhalter, ein Netzadapter sowie ein Sustain-Taster bei, bei dem es sich allerdings nicht um ein echtes Pedal mit authentischem Spielgefühl handelt. Die 88er Graded Hammer Standard Klaviatur ist auch in anderen Pianos von Yamaha verbaut, die in einer deutlich höheren Preisklasse liegen.

Das P-45 arbeitet mit 10 Klängen, wovon zwei Akustikflügel als Hauptsounds wählbar sind. Das Sampling ist ausgewogen, der Klang ist sehr natürlich und die Polyphonie ist mit 64 Stimmen in einem normalen Bereich in dieser Preisklassen. Der Widerstand der Hammermechanik-Tastatur ist sehr ausgewogen und dynamisch. Die Anschlagsdynamik kann angepasst werden und es gibt sogar ein leichtes Ebony-Gefühl durch mattierte schwarze Tasten. Es sind zwei 12cm Lautsprecher verbaut, die einen ordentlichen und rauschfreien Klang bieten. Für den Einsatz zuhause oder auf kleinen Bühnen reichen die 2×6 Watt Leistung durchaus aus.

Über den Kopfhörerausgang kann alternativ auch ein Verstärker angeschlossen werden. Darüber hinaus sind auch ein USB-to-Host für den Anschluss an Rechner oder iPad vorhanden, Midi-fähig ist es allerdings nicht. Die Verarbeitung ist hochwertig, es ist schlicht designt und durch den moderaten Preis im Einstiegsbereich für ein solches Piano ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich hervorragend.

 

Vorteile:

Klang: Das Yamaha Piano überzeugt durch einen authentischen Klang und 10 verschiedene Instrumentenklänge, aus denen Sie wählen können.

Spielgefühl: Die Erfahrung mit dem Piano ist beim Spielen so authentisch wie an einem klassischen Klavier. Dies ist der Hammermechanik und der natürlichen Gewichtung zu verdanken.

Ausstattung: Mit zwei Lautsprechern, USB-, Pedal- und Kopfhöreranschluss ist die Ausstattung insgesamt recht ordentlich.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den fairen Preis in Verbindung mit dem guten Klang und der soliden Ausstattung sehr gut.

 

Nachteile:

Fußtaster: Ein vollwertiges Fußpedal liegt nicht bei, sondern es handelt sich nur um einen recht einfachen Taster.

Nicht MIDI-fähig: Das Modell hat kein Midi-Interface.

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2. Roland FP-30 Midi USB Bluetooth Sustain 128 Stimmen

 

Das Piano von Roland überzeugt durch eine gute Ausstattung, 128 Stimmen und eine solide Verarbeitung in Verbindung mit einem hervorragenden Spielgefühl und Klang. Für Letzteren bietet das Stage-Piano ein eigenes Lautsprechersystem mit zwei Lautsprechern mit je 11 Watt, die für den Heimgebrauch sowie Proben auf kleinen Bühnen völlig ausreichend sind. Allerdings strahlen die Lautsprecher nur nach unten ab, so dass Sie das Piano auf flachen Oberflächen nicht gut nutzen können. Um ein zusätzliches Stativ kommen Sie daher kaum umhin. Der Klang ist insgesamt sehr ausgewogen, er übersteuert auch bei hoher Lautstärke nicht und natürlich können Sie auch Kopfhörer an das Piano anschließen, hiervon bietet das Modell gleich zwei (3,5mm und großes Klinkenkabel).

Dank Bluetooth-Schnittstelle können Sie MIDI-Daten senden oder Verbindungen zu Ihrem Tablet oder Smartphone herstellen. Apps wie GarageBand, piaScore oder Sheet Music Direct sind problemlos kompatibel. Die Bedienung ist insgesamt sehr einfach und komfortabel und auch die Ausstattung kann überzeugen. Neben Bluetooth gehören rückseitig zwei Pedalanschlüsse, eine Multipin-Buchse sowie zwei USB-Buchsen zum Einsatz. Letztere können zum Anschluss an den PC sowie für USB-Speichermedien verwendet werden.

Die PHA-4-Ttastatur bietet ein gutes Spielgefühl, auch wenn der Anschlag relativ leicht und das Repititionsverhalten etwas behäbiger ist als bei höherwertigen Modellen. Insgesamt können Sie auf 35 Sounds zurückgreifen, zu denen neben sechs klassischen Pianosounds auch E-Piano-Sounds und weitere Instrumente gehören. Die Klangerzeugung basiert auf der SuperNatural Technologie von Roland. Es stehen 128 Stimmen zur Verfügung, was für fast jeden Einsatzbereich ausreicht. Darüber hinaus vermittelt die Tastatur ein sehr natürliches Spielgefühl und fühlt sich fast wie Elfenbein an. Dass neben der Hammermechanik auch eine sehr gute Druckpunktsimulation vorhanden ist, ist mehr oder weniger einzigartig in dieser Preisklasse. Die Optik ist dezent, das Piano ist relativ leicht und durch die gute Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut. Optional können Sie auch das kleinere FP-10 oder das größere FP-60 wählen. Ein Dämpferpedal wird bereits mitgeliefert.

 

Vorteile:

Klang: Das Piano überzeugt durch einen hervorragenden Klang, was an der SuperNatural Technologie liegt.

Spielgefühl: Dank Hammerschlagsmechanik und Druckpunktsimulation in Verbindung mit den Ivory-Touch-Tasten ist das Spielgefühl sehr natürlich.

Ausstattung: Das Modell verfügt über zwei USB-Anschlüsse, zwei sehr gute Lautsprecher, Bluetooth, zwei Kopfhöreranschlüsse sowie zwei Pedal-Anschlüsse.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist trotz des etwas höheren Preises sehr gut.

App-Kompatibilität: Dank Bluetooth können Sie das Piano mit Apps koppeln.

 

Nachteile:

Tastenanschlag: Im Verhältnis zum Preis ist der Tastenanschlag etwas zu leicht.

Lautsprecher-Richtung: Da die Lautsprecher nach unten abstrahlen, können Sie das Piano nicht gut auf einem Tisch verwenden.

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3. Casio CDP-S100 USB Sustain 64 Stimmen

 

Beim Piano von Casio handelt es sich um ein recht günstiges, Midi-fähiges Einstiegsmodell, das kompakt gebaut ist und dennoch durch erstaunlich gute Features zu überzeugen weiß. Es wiegt nur 10,5 kg, lässt sich leicht transportieren und verfügt über eine gute Hammermechanik-Tastatur, die ein authentisches Spielgefühl bietet.

Die Verarbeitung des Kunststoffgehäuses ist etwas einfacher gehalten und es gibt nur wenige Bedienelemente. Dennoch bietet es alles, was ein vollwertiges portables Digitalpiano mit integriertem Wiedergabesystem bieten muss. Mit 64 Stimmen, einem optionalen Ständer und skalierter Hammermechanik mit schwererem Tastengewicht im Bass ist das Modell sehr gut ausgestattet und bietet einen ordentlichen Widerstand. Ein Fußschalter wird mitgeliefert, eine Anschlussmöglichkeit für drei Pedale gibt es jedoch nicht.

Die Repetition ist insgesamt sehr gut, die matten Tasten bieten eine gute Griffigkeit und Sie können zudem die Anschlagsempfindlichkeit in drei Dynamikkurven einstellen. Dies ist in dieser Preisklasse eine echte Besonderheit. Der Klang ist ausgewogen, es stehen 10 verschiedene Klänge sowie eine Layer-Funktion zur Verfügung, die weiteren Einstellungsmöglichkeiten sind allerdings eher eingeschränkt. Die beiden verbauten Lautsprecher leisten jeweils 8 Watt, was für den üblichen Gebrauch völlig ausreicht, zumal das System sehr rauscharm arbeitet. Zusätzlich kann der vorhandene Midi-Kanal eingestellt werden und es lässt sich auch über die App Chordana Play for Piano steuern. Eine Audio-In-Buchse ist ebenso vorhanden wie ein USB-to-Host-Anschluss und ein Pedal- sowie Kopfhöreranschluss. Auch ein Notenhalter wird mitgeliefert, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich hervorragend ist.

 

Vorteile:

Klang: Der Klang ist insgesamt sehr ausgewogen und rauscharm.

Spielgefühl: Dank skalierter Hammermechanik und einstellbarer Anschlagsempfindlichkeit ist das Spielgefühl sehr authentisch.

Ausstattung: Das Modell verfügt über einen USB-to-Host-Anschluss, zwei Lautsprecher, einen Pedalanschluss sowie einen Kopfhöreranschluss.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

App-Kompatibilität: Das Piano kann per App gesteuert werden.

 

Nachteile:

Pedalanschlüsse: Auf eine Möglichkeit, ein Dreifach-Pedal anzuschließen, müssen Sie verzichten.

Funktionen: Funktionen wie Übungen, Aufnahme oder detaillierte Einstellungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden.

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4. Classic Cantabile DP-50 RH USB 3 Pedale Komplettset 32 Stimmen

 

Das Digitalpiano von Classic Cantabile ist ein Komplettset, bestehend aus Ständer, drei Pedalen, Bank, Kopfhörern und mehr. Es verfügt über 14 Klänge, 13 Effekte sowie verschiedene Zusatzfunktionen wie ein USB-Midi-Interface, eine Twin-Piano-Funktion, 13 Effekte, Layer- und Split-Funktionen und mehr. Es verfügt zudem über zwei Kopfhörer-Anschlüsse, ein Metronom und Lautsprecher, die einen ordentlichen Klang bieten. Durch die drei Pedale spielt es sich auf dem Piano wie auf einem Konzertflügel und auch die übrige Ausstattung wie Hocker und Kopfhörer überzeugen unterm Strich.

Da es nur eine 32-fache Polyphonie hat, ist die Dynamik etwas eingeschränkter als bei höherwertigen Modellen, angesichts des sehr guten Lieferumfangs zum fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber dennoch sehr gut. Die gewichtete Hammertastatur mit einstellbarer Anschlagsdynamik ermöglicht ein durchaus authentisches Spielgefühl, das durch die synthetische Elfenbeinoberfläche noch zusätzlich verbessert wird.

Allerdings kommt das Spielgefühl nicht an das von höherwertigen und besser verarbeiteten Modellen heran. Hier muss man also den einen oder anderen Abstrich in Kauf nehmen, was die Anschlagsdynamik angeht. Wenn Sie ein günstiges Komplettset mit guter Ausstattung und sauberem Klang zum Üben oder für den Einstieg suchen, kommen Sie hier aber dennoch voll auf Ihre Kosten.

 

Vorteile:

Ausstattung: Das Piano verfügt über umfangreiche Funktionen und hat ein Midi-Interface.

Klang: Der Klang ist sauber, rauscht nicht und überzeugt unterm Strich.

Komplettset: Es handelt sich um ein Komplettset inklusive Stativ, Hocker, Kopfhörern und mehr.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Polyphonie: Das Piano ist nur 32-stimmig.

Anschlagsdynamik: Die Anschlagsdynamik ist etwas schlechter als bei manch anderem Modell.

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5. Alesis Recital Pro USB Sustain Aux 128 Stimmen

 

Das Piano von Alesis bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn es ist sehr gut ausgestattet und dennoch relativ günstig. Insbesondere für Einsteiger ist es sehr gut geeignet, denn es ist mit 12 Klänge, Chorus, Modulation und Lernfunktionen sowie Split-, Layer-und Aufnahmefunktionen ausgestattet. Ein Pedal kann angeschlossen werden, wird aber noch nicht mitgeliefert. Da es auch per Batterie betrieben werden kann, ist es für unterwegs hervorragend geeignet.

Ein Kopfhöreranschluss ist vorhanden, es gibt Stereo-RCA-Ausgänge, um Lautsprecher anzuschließen und auch interne Lautsprecher mit 20 Watt sind verbaut, die einen ordentlichen Klang bieten. Die Hammermechanik-Tasten sorgen für ein authentisches Spielgefühl, das zwar nicht an hochwertigere Modelle heranreicht, zum Lernen in der Regel aber völlig ausreichend ist.

Beim Kauf erhalten Sie drei Monate Skoove Premium inklusive, wobei es sich um einen Online-Klavierkurs handelt, der sich an Sie anpasst und Feedback gibt. Durch die Polyphonie mit 128 Stimmen ist das Piano vielseitig einsetzbar und auch für gehobenere Ansprüche gut geeignet.

 

Vorteile:

Mobilität: Das Piano kann mit Batterien sowie per Netzteil betrieben werden. Dadurch ist es auch für den mobilen Betrieb sehr gut geeignet.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

Ausstattung: Mit 20 Watt Lautsprechern, Kopfhöreranschluss, Pedalanschluss und USB-Midi-Port ist die Ausstattung insgesamt sehr gut.

Klang: Durch 128 Stimmen und gutem Sampling ist der Klang sehr gut.

Lern-Piano: Sie erhalten 3 Monate Skoove Premium-Zugang und das Modell bietet Lernfunktionen.

 

Nachteile:

Lieferumfang: Außer dem Piano wird nichts mitgeliefert. Ein Pedal ist ebenfalls nicht dabei.

Hammermechanik: Die Hammermechanik ist nicht ganz ideal, weshalb das Spielgefühl auf Dauer nicht optimal ist.

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6. Alesis Recital USB Sustain RCA Aux 128 Stimmen

 

Als einfaches Einstiegsmodell zum günstigen Preis könnte das Alesis Recital für Sie interessant sein. Es ist mit 128 Stimmen, verschiedenen Lernfunktionen und weiteren Features wie Split-, Layer-und Aufnahmefunktionen ausgestattet und verfügt zudem über Stereo-RCA-Ausgänge, einen USB-Midi-Port, 20 Watt Lautsprecher sowie einen Kopfhörer- und Pedalanschluss. Ein Pedal wird jedoch noch nicht mitgeliefert. . Ein Pedal kann angeschlossen werden, wird aber noch nicht mitgeliefert. Da es auch per Batterie betrieben werden kann, ist es für unterwegs hervorragend geeignet.

Der Klang des Pianos ist insgesamt sauber, das Spielgefühl ist recht authentisch, da halbgewichtete Tasten verbaut sind, die allerdings keine Hammerschlagsmechanik haben und sich entsprechend deutlich leichter anfühlen als bei einem Klavier. Wenn Sie das Modell kaufen, erhalten Sie drei Monate Skoove Premium dazu, um online Klavierspielen lernen zu können.

Die 128-stimmige Polyphonie ist in der günstigen Einstiegspreisklasse durchaus außergewöhnlich und es kann zudem mit Batterien betrieben werden, so dass es auch sehr gut mobil genutzt werden kann. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich hervorragend.

 

Vorteile:

Batteriebetrieb: Sie können das Modell mit Batterien oder einem Netstecker betreiben.

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.

Ausstattung: Das Gerät verfügt über 20 Watt Lautsprecher, einen Kopfhörer- und Pedalanschluss sowie einen USB-Midi- und einen Stereo-Ausgang.

Klang: Das Modell hat eine 128-stimmige Polyphonie.

Lern-Piano: Dank 3 Monaten Skoove Premium-Zugang und Lernfunktionen ist es für Einsteiger ideal.

 

Nachteile:

Keine Hammermechanik: Die halbgewichteten Tasten haben keine Hammermechanik.

Lieferumfang: Der Lieferumfang ist knapp und ein Pedal wird noch nicht mitgeliefert.

Klänge: Das Modell bietet nur fünf verschiedene Klänge.

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7. RockJam RJ88DP USB Aux Sustain 128 Stimmen

 

Bei dem Piano von RockJam handelt es sich um ein günstiges Digitalpiano für Einsteiger, das durch eine sehr gute Ausstattung zum sehr günstigen Preis überzeugt. Zwar müssen Sie auf eine Hammermechanik verzichten und mit halbgewichteten Tasten leben, so dass das Spielgefühl nicht ganz authentisch ist; im Gegenzug erhalten Sie aber ein Piano mit eine 128-stimmigen Polyphonie, 24 Watt Lautsprechern und einer guten Ausstattung.

Es verfügt über einen Aux-Ein- und Ausgang, Kopfhörerausgang, einen Mikrofoneingang sowie einen Midi- und USB-Port. Auch drei Pedalanschlüsse sind vorhanden, was in dieser Preisklasse sonst eher unüblich ist. Die Bedienung ist einfach gehalten, es ist schlicht gestaltet und es bietet eine insgesamt ordentliche Anschlagsdynamik, die zum Lernen und Spielen durchaus gut ist. Ein Pedal wird allerdings noch nicht mitgeliefert, so dass der Lieferumfang knapp bemessen ist. Darüber hinaus müssen Sie damit leben, dass es insgesamt etwas einfacher verarbeitet ist.

Mit 10 Klängen, guten zusätzlichen Funktionen wie Demosongs, Metronomeinstellungen, Split, Layer und Unterrichtsmodi bietet es alles, was Sie als Einsteiger brauchen. Durch den sauberen Klang, das gute Sampling und die sehr gute Ausstattung ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt hervorragend.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.

Ausstattung: Das Gerät verfügt über 20 Watt Lautsprecher, einen Kopfhörer- und Pedalanschluss sowie einen USB-Midi- und einen Stereo-Ausgang.

Klang: Das Modell hat eine 128-stimmige Polyphonie.

 

Nachteile:

Keine Hammermechanik: Die halbgewichteten Tasten haben keine Hammermechanik.

Lieferumfang: Der Lieferumfang ist knapp und ein Pedal wird noch nicht mitgeliefert.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt etwas einfacher gehalten.

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8. M-Audio Hammer 88 + SP-2 USB Sustain

 

Das Piano von M-Audio ist im Set inklusive Fußpedal oder einzeln erhältlich. Es bietet vollgewichtete Hammermechanik-Tasten, die für ein authentisches Spielgefühl sorgen und reagiert dank Anschlagsdynamik sehr genau auf Ihre Bewegungen.

Es ist mit einer sehr guten USB-Midi-Schnittstelle ausgestattet, so dass es für verschiedene Einsatzbereiche hervorragende geeignet ist. Das Ansprechverhalten ist sehr gut, es ist hochwertig verarbeitet und auch das verchromte Pedal überzeugt durch ein realistisches Gefühl. Beim Kauf erhalten Sie ein dreimonatiges Abonnement der Unterrichtssoftware Skoove dazu, so dass es insbesondere auch für Einsteiger zum Lernen sehr gut geeignet ist.

Leider sind die Einstellungsmöglichkeiten am Piano selbst sehr eingeschränkt, es bietet keine Layerfunktion und es finden sich nirgendwo Angaben zur Polyphonie. Wenn Sie dies nicht stört, erhalten Sie aber ein hervorragendes Digitalpiano mit realistischem Spielgefühl zum insgesamt fairen Preis.

 

Vorteile:

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut.

Ausstattung: Das Piano bietet eine USB-Midi-Schnittstelle, wird inklusive gutem Pedal geliefert und ist für viele verschiedene Bereiche einsetzbar.

Klang: Der Klang ist sehr gut und authentisch.

Spielgefühl: Dank der voll gewichteten Hammermechaniktasten ist das Spielgefühl sehr authentisch und gut.  

 

Nachteile:

Keine Layerfunktion: Das Modell bietet keine Layerfunktion.

Einstellungsmöglichkeiten: Die Einstellungsmöglichkeiten sind begrenzt.

Polyphonie unbekannt: Es finden sich nirgendwo Angaben zur Polyphonie

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Meistgestellte Fragen

 

Wenn Sie weitere Fragen zum Thema E-Piano haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Die häufigsten Fragen, die uns zu elektronischen Klavieren erreichen, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Frage 1: Wie viele Tasten hat ein Piano?

Ein klassisches Piano hat 88 Tasten. Entsprechend haben auch gute E-Pianos stets 88 Tasten, um das Spielgefühl so authentisch wie möglich zu gestalten. Es gibt zwar auch einige Varianten mit weniger Tasten, auf einem solchen Klavier können Sie dann aber nicht alle Stücke spielen, die für Pianos komponiert sind.

 

Frage 2: Wie funktioniert ein E-Piano?

Ein E-Piano ist ein elektronisches Piano, das einem Klavier nachempfunden ist. Der Klang wird aber digital erzeugt und nicht durch mechanische Schläge im Inneren, wie bei einem Flügel. Ein gutes E-Piano arbeitet mit einer Anschlagsdynamik und gewichteten Tasten, damit das Spielgefühl möglichst nah am Vorbild – dem klassischen Klavier – ist. Viele E-Pianos können Sie auch geräuschlos spielen (dank Kopfhöreranschluss) oder sie als Midi-Interface nutzen, um Töne digital an den Rechner oder andere externe Geräte zu übertragen.

Frage 3: Welche Lautsprecher sind für ein E-Piano optimal?

Die meisten E-Pianos verfügen über interne Lautsprecher sowie einen Kopfhörer-Ausgang in Form eines 6,35 mm Anschlusses. Einige bieten darüber hinaus ein Midi-USB-Anschluss, um das Piano mit einem Audio-Interface bzw. einem PC zu verbinden oder als Midi-Controller zu nutzen. Da Pianos nahezu das gesamte hörbare Klangspektrum abbilden, sind die Anforderungen an gute Lautsprecher relativ hoch. Über gute externe Lautsprecher, eine Stereoanlage mit Aux-In-Anschluss oder hochwertige Stereo-Lautsprecher kann sich der Klang nochmals deutlich verbessern. Eine klare Empfehlung, welche Boxen am besten klingen, gibt es aber nicht, denn dies hängt stark von Ihren Anforderungen und Ihren persönlichen Vorlieben ab.

 

Frage 4: Was ist ein Privia Digital-Piano?

Privia Digital Pianos werden von Casio hergestellt. Sie zeichnen sich durch ein kompaktes Design, eine digitale Klangerzeugung in mehreren Klangfarben sowie zusätzliche Ausstattungsmerkmale aus. Es gibt sowohl umfangreich ausgestattete, als auch recht einfach aufgebaute und günstige Modelle für Einsteiger.

 

Frage 5: Wie lange dauert es, Piano zu lernen?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt von Ihrem Fleiß und Ihrem Talent ab. Wenn Sie bereits Noten lesen können, kann man grob davon ausgehen, dass Sie nach sechs Monaten regelmäßigen Übens unter Anweisung die ersten Stücke zuverlässig und gut spielen können. Das kann auch schon nach 12 Wochen oder eben auch erst nach einem knappen Jahr der Fall sein. Erst nach etwa 1,5 bis 2 Jahren sind alle wesentlichen Komponenten des Spielens so verinnerlicht, dass Sie sich weiter spezialisieren und in bestimmten Bereichen verbessern können.

 

 

Letztes Update: 18.09.21

 

Akkordeons im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Wenn Sie das beste Akkordeon für Ihre Zwecke suchen, sollten Sie sich vor einem Preisvergleich insbesondere mit den Bauarten, den Eigenschaften der Bass- und Diskant-Seite sowie dem Klang befassen. Falls Sie für aufwändige Recherchen und Vergleiche keine Zeit haben und lieber schnell eine gute Entscheidung treffen wollen, können Sie unserer Kaufempfehlung folgen, denn wir haben die Recherchearbeit bereits für Sie erledigt und die besten Akkordeons 2021 für Sie zusammengefasst. So können wir Ihnen das Modell Perle 26/48/II/3 von Weltmeister sehr empfehlen, denn das leichte Akkordeon überzeugt durch einen sehr guten Klang, eine hochwertige Verarbeitung und einen fairen Preis. Alternativ ist auch das Alpenklang Mini sehr empfehlenswert, denn es ist aus Kirschholz gefertigt, dennoch sehr leicht, hochwertig verarbeitet und überzeugt durch einen sehr fairen Preis.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

Kaufberatung für Akkordeons

 

Welches Instrument für Ihre Zwecke als bestes Akkordeon in Frage kommt, hängt insbesondere von Ihren Fähigkeiten, Ihrer Statur und Ihren Spielgewohnheiten ab. Während für Einsteiger und Kinder eher ein leichtes und günstiges Akkordeon in Frage kommt, haben Alleinunterhalter oder Stimmungsmusiker natürlich gänzlich andere Anforderungen. Bevor Sie sich einen Überblick über das Angebot verschaffen, lautet unsere Empfehlung, sich mit den wichtigsten Eigenschaften, Bauarten und Unterschieden vertraut zu machen, die ein hochwertiges Akkordeon ausmachen.

Bass-Seite und Diskant-Seite beim Akkordeon

Bei einem Akkordeon handelt es sich um ein Handzuginstrument, das aus dem Mittelteil – dem sogenannten Balg – und zwei verschiedenen Seitenteilen – dem Bass- und Diskantgehäuse – besteht. Da Luft wird beim Ziehen und Drücken durch beide Seitenteile geführt, wo die Töne erzeugt werden und sich die sogenannten Stimmungen befinden. Was die beiden Seiten unterscheidet, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst:

Bass-Seite: Vom Spieler gesehen befindet sich die Bass-Seite eines Akkordeons unabhängig von der Bauart auf der linken Seite. Die Bassknöpfe sind je nach Basssystem unterschiedlich vertikal und horizontal angeordnet. Einsteiger verwenden in der Regel Akkordeons mit 48 oder weniger Bässen, während sehr große Akkordeons bis zu 120 Bässe haben können.

Diskant-Seite: Die Diskant-Seite befindet sich rechts. Hier wird die Melodie gespielt. Bei den Diskanttasten kann es sich je nach Akkordeonmodell um eine Klaviatur (wie bei einem Klavier) oder um Knöpfe handeln. Je mehr Diskanttasten vorhanden sind, desto größer und schwerer ist das Akkordeon bei gleicher Bauweise.

 

Gängige Bauarten von Akkordeons

Bevor Sie sich mit den verschiedenen Bauarten von Akkordeons befassen, sollten Sie wissen, dass es sich bei einem diatonischen Akkordeon um ein Modell handelt, das beim Ziehen und Zusammendrücken unterschiedliche Töne erzeugt. Im Vergleich dazu ist es beim chromatischen Akkordeon egal, ob Sie ziehen oder drücken, die erzeugten Töne sind immer gleich.

Chromatisches Akkordeon: Ein chromatisches Akkordeon basiert auf chromatischen Tonleitern, die aus zwölf Halbtönen bestehen. Solche Akkordeons sind gleichtönig. Das bedeutet, dass sie beim Ziehen und Zusammendrücken des Balgs immer den gleichen Ton erzeugen, wenn man eine Taste drückt.

Diatonisches Akkordeon: Diatonische Akkordeons basieren äquivalent aus diatonischen Tonleitern, bei denen die Tonabstände aus Halb- und Volltönen bestehen. In der Regel sind diatonische Akkordeons auch gleichzeitig mehrstimmig und erzeugen beim Zusammendrücken und Auseinanderziehen unterschiedliche Töne.

Chromatisches Tastenakkordeon: Bei einem Tastenakkordeon wird die Melodie über Tasten gespielt, die Klaviertasten ähneln. Daher werden sie auch als Pianoakkordeon bezeichnet. Im Vergleich zu Klaviertasten sind die Tasten bei Akkordeons allerdings schmaler. Die meisten Tastenakkordeons sind chromatisch und gleichtönig.

Chromatisches Knopfakkordeon: Chromatische Knopfakkordeons haben keine Klaviatur, sondern Knöpfe, mit denen die Melodie auf der rechten Seite gespielt wird. Die meisten chromatischen Knopfakkordeons haben schwarze Knöpfe, die in fünf Reihen angeordnet sind. Es gibt aber auch Modelle mit schwarzen und weißen Knöpfen.

Steirische Harmonika: Hierbei handelt es sich um ein diatonisches Akkordeon, das ebenfalls über Knöpfe im Diskant gespielt wird. Sie basiert auf der diatonischen Tonleiter und ist meist wechseltönig, wodurch sie sich von klassischen Knopfakkordeons unterscheidet. Zum Einsatz kommen sie überwiegend in bayerischen, österreichischen und alpenländischen Gebieten.

Tonumfang und Akustik

Je größer der Tonumfang im Diskant ist, desto größer muss das Akkordeon auch sein. Bei gleicher Bauweise sind umfangreich ausgestattete Akkordeons also deutlich schwerer. Daher sollten Kinder und Anfänger vor allen Dingen mit einem Akkordeon beginnen, das einen geringeren Tonumfang bietet, da es dadurch leichter wird.

Gewicht und Tonumfang:

Tastenakkordeons unterscheiden sich zu Knopfakkordeons beim Gewicht. Bei einem Tastenakkordeon kann man bei Modellen mit 17 Diskanttasten etwa von einem Gewicht zwischen 2 und 3 kg ausgehen, während es bei 26 Diskanttasten von 5 bis 6 kg sind und sich bis auf etwa 11 bis 14 kg bei 42 Diskanttasten erhöht.

Knopfakkordeons mit 31 Diskanten wiegen nur etwa 4 Kilogramm und bleiben selbst bei 47 oder 77 Diskanten mit etwa 7 bis maximal 12 Kilogramm relativ leicht im Vergleich zu Tastenakkordeons.

Akustik:

Schwerere Akkordeons mit einem höheren Tonumfang klingen üblicherweise besser als kleine Modelle mit geringem Gewicht und Umfang. Allerdings kommt es natürlich auch auf die Verarbeitung, die verwendeten Materialien und das Spielgefühl an.

Ein Akkordeon mit Holzkorpus klingt anders und wird von den meisten als harmonischer empfunden, als ein Akkordeon mit einem Korpus aus Kunststoff. Der Grund dafür liegt in einem unterschiedlichen Vibrationsverhalten. Hier schluckt Holz deutlich mehr und klingt dadurch klarer. Auch die Korpusteile selbst müssen sauber verarbeitet sein, damit nichts vibrieren kann. Während früher meist Massivholz verbaut wurde, kommt heutzutage meist Schichtholz zum Einsatz, denn es ist leichter und klanglich gibt es kaum einen Unterschied.  

 

5 beste Akkordeons 2021 im Test

 

Im folgenden Testbericht haben wir die besten Akkordeons 2021 für Sie zusammengefasst, die wir im Test ermittelt haben. Wenn Sie ein Akkordeon kaufen möchten, sollten Sie in unserer Bestenliste sicher fündig werden; unabhängig davon, ob Sie ein günstiges Akkordeon für Kinder und Anfänger, ein Akkordeon für unterwegs oder ein hochwertiges Akkordeon für Fortgeschrittene suchen.

 

1. Weltmeister Perle 25/48/II/3 Piano Akkordeon 48 Bässe 26 Diskant

 

Als bestes Akkordeon und damit als Testsieger konnte sich das namentlich passende  Modell Perle von Weltmeister durchsetzen. Das Weltmeister Akkordeon überzeugt durch eine hohe Verarbeitungsqualität und eine gute Ausstattung bei gleichzeitig kleiner Bauweise. Durch das Gewicht von nur 5,5 Kilogramm bei 26 Diskanttasten, 48 Bässen und 3 Chören ist es sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene und als Reise-Akkordeon hervorragend geeignet.

Das Modell spielt sich sehr angenehm, verfügt über eine zweiachsig gelagerte Tastatur und der Standardbass lässt sich bei Bedarf auf 72 Bässe erweitern. Es ist auch für Kinder durchaus gut geeignet, ist mit einem 2-chörigen Diskant und einem 3-chörigen Bass ausgestattet und wird natürlich inklusive Koffer und Riemen geliefert, so dass es gleich einsatzbereit ist. Preislich liegt es im soliden Einstiegsbereich für ein gutes Akkordeon und es leistet sich praktisch keine Schwächen, wenn man von der Verarbeitung aus Kunststoff absieht, die aber in dieser Preisklasse völlig normal und auch ausreichend ist, da mit ihr ein geringes Gewicht einhergeht.

Welche Stärken und Schwächen das Instrument vereint, haben wir im Folgenden nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Klang: Das Modell überzeugt durch einen sauberen und guten Klang bei 48 Bässen und 26 Diskanttasten.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt sehr ordentlich, die Bässe lassen sich erweitern und es lässt sich komfortabel spielen.

Einsatzbereiche: Sowohl für Einsteiger und Kinder als auch Fortgeschrittene ist es sehr gut geeignet.

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend.

 

Nachteile:

Kunststoffgehäuse: Um das Gewicht gering zu halten, ist das Gehäuse aus Kunststoff gefertigt.  

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2. Alpenklang Mini Steierische Harmonika 11 Bässe 31 Diskant

 

Bei dem Akkordeon von Alpenklang handelt es sich um ein sehr leichtes Akkordeon (3,9 kg), das durch seine kompakte Bauweise, die hochwertige Verarbeitung mit Edelholz-Furnier in Kirschbaum und einen guten Klang überzeugt. Es ist 3-reihig, 2-chörig und mit 31 Knopftasten sowie 1 Halbton ausgestattet. Dank 11 Helikon-Bässen (einen Wechselbass für die 1. Reihe) bietet es einen guten Tonumfang und ist sowohl für Einsteiger als auch für Wanderer unterwegs und Fortgeschrittene sehr gut geeignet.

Tragriemen, Balkschoner und Koffer werden bei dem in Italien gefertigten Instrument bereits mitgeliefert. Obwohl es preislich bereits auf einem etwas höheren Niveau liegt und bedingt durch die Bauweise nur mit 11 Bässen ausgestattet ist, kann das Preis-Leistungs-Verhältnis durch den sauberen Klang und die gute Verarbeitung dennoch überzeugen. Die Mechanik ist sehr geräuscharm, das Stimmenmaterial ist hochwertig und die Ansprache ist sehr leicht, was dem Spielgefühl sehr entgegenkommt.

Unterm Strich handelt es sich um ein empfehlenswertes, langlebiges und komfortabel zu bespielendes Instrument, bei dem jeder auf seine Kosten kommt, der eine günstige steiersche Harmonika sucht. Welche Vorteile und Nachteile es vereint, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst:

 

Vorteile:

Klang: Das Instrument klingt sauber und klar.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist hochwertig, es ist Echtholz-Furnier verarbeitet und die Mechaniken sind sehr leise.

Einsatzbereiche: Das Instrument ist als Zweitinstrument, für Einsteiger, für Wanderer und auch Fortgeschrittene gut geeignet.

Preis-Leistung: Trotz des etwas höheren Preises ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

 

Nachteile:

Bässe: Da das Modell nur 11 Bässe hat, ist der Tonumfang etwas eingeschränkt.

Preis: Preislich liegt es für ein Einsteiger-Akkordeon bereits auf einem etwas höheren Niveau.

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3. Hohner Bravo Line Facelift III Piano-Akkordeon 72 Bässe 34 Diskant

 

Das Akkordeon von Hohner aus der Bravo Line ist ein solides Einsteigerakkordeon, das zwar aus Kunststoff gefertigt ist und im Vergleich zu höherwertig verarbeiteten Akkordeons nicht ganz so sauber klingt, insgesamt aber dennoch durch eine gute Ausstattung und einen hohen Komfort überzeugen kann. Das in Deutschland gefertigte Pianoakkordeon ist mit 72, 80 oder 96 Bässen erhältlich und bietet 34 Diskanttasten. Da es dreistimmig ist, fünf Register hat und mit 7,4 kg im Verhältnis zum Tonumfang noch recht leicht ist, kommt es sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene in Frage.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt sehr gut, denn es werden beim Spielen kaum Nebengeräusche erzeugt, was an der guten Verarbeitung der Tasten und Knöpfe liegt. Es lässt sich komfortabel bespielen, die Bassmechanik ist leichtgängig und natürlich werden Gurt und Tasche mitgeliefert. Sicherlich ist der Retro-Look nicht jedermanns Sache, wer aber ein gutes Einsteigerinstrument zum fairen Preis sucht, der kommt hier voll auf seine Kosten.

Falls Sie noch unschlüssig sind, ob sich die Anschaffung für Sie lohnt, kann Ihnen die folgende Zusammenfassung der Stärken und Schwächen sicher weiterhelfen.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unterm Strich sehr gut.

Tonumfang: Dank 72, 80 oder 96 Bässen und die 34 Diskanttasten ist der Tonumfang sehr groß.

Einsatzbereiche: Sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene ist das Pianoakkordeon gut geeignet.

Spielkomfort: Durch die leichtgängigen Knöpfe und die ordentliche Verarbeitung ist der Spielkomfort hoch.

 

Nachteile:

Kunststoffgehäuse: Das Gehäuse besteht aus Kunststoff.

Klang: Im Vergleich zu den besser verarbeiteten Modellen klingt es nicht ganz so klar und sauber.

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4. Classic Centabile 00031496 Secondo Junior 8 Bässe 22 Diskant

 

Wenn Sie ein Kinder-Akkordeon für kleinere Kinder suchen, das dennoch durch eine gute Ausstattung und ordentliche Verarbeitung zum sehr günstigen Preis überzeugt, kommen Sie hier voll auf Ihre Kosten. Zwar ist das Klangspektrum durch 8 Bässe und 22 Diskanttasten deutlich kleiner als bei vollwertigen Akkordeons, mit nur 2,4 Kilogramm und kompakter Bauweise ist es für Kinder aber ideal geeignet und kann deutlich einfacher bespielt und erlernt werden.

Die Verarbeitung ist ordentlich, wenn auch nicht mit der eines hochwertigen Akkordeons vergleichbar. Der Klang ist recht ordentlich, aber natürlich klingt es bedingt durch die Verarbeitung und das Kunststoffgehäuse nicht so sauber wie andere Modelle. Als Lerninstrument zum günstigen Preis kommen Sie hier aber insbesondere dann auf Ihre Kosten, wenn Sie für einen Anfänger ein Instrument für den Einstieg suchen. Ein Tragegurt liegt ebenso bei wie eine Tasche, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt also sehr gut.

Welche Vorteile und Nachteile das Instrument vereint, können Sie der folgenden Gegenüberstellung nochmals entnehmen.

 

Vorteile:

Preis: Preislich ist das Modell im absoluten Einstiegsbereich angesiedelt.

Kinder-Akkordeon: Durch die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht ist es für Kinder ideal.

Preis-Leistung: Im Verhältnis zum Preis überzeugen sowohl Verarbeitung als auch Klang.

 

Nachteile:

Tonumfang: Das Modell verfügt nur über 8 Bässe und 22 Diskanttasten.

Verarbeitung: Im Vergleich zu vollwertigen Akkordeons ist das Modell mit Kunststoffgehäuse deutlich einfacher verarbeitet.

Kunststoffgehäuse: Durch das Kunststoffgehäuse klingt das Akkordeon nicht so kraftvoll und nicht so klar.

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5. Mugig MK1 Übungs-Akkordeon 1 Bass 7 Diskant

 

Bei dem Modell von Mugig handelt es sich eher um ein Spielzeug-Akkordeon, als um ein vollwertiges Instrument. Es verfügt nur über sieben Diskanttasten und mehrere Bässe hat es ebenfalls nicht. Es geht hier eher darum, Kleinkindern den Einstieg ins Akkordeonspiel zu vermitteln. Hierfür ist das Instrument durchaus gut geeignet, auch wenn es natürlich sehr einfach verarbeitet und gestaltet ist.

Der Balg besteht aus Kraftpapier, das aber dennoch ausreichend robust ist. Der Klang ist zwar mäßig, da es viel zu viel Luft zieht, im Verhältnis zum sehr günstigen Preis und der einfachen Verarbeitung aber überraschend klar. Es ist sehr leicht, klein, kompakt und lässt sich durch die wenigen Tasten recht schnell erlernen. Am Ende sollten Sie nicht zu viel erwarten, können auf der anderen Seite aber auch nicht viel falsch machen, wenn Sie ein sehr günstiges Akkordeon für Kinder suchen. Insgesamt misst das Modell nur 19 x 19 x 11 cm bei einem Gewicht von rund 700 Gramm. Wer ernsthafte Akkordeon-Lieder mit dem Modell nachspielen möchte, wird aber schnell an seine Grenzen stoßen.

Welche Stärken und Schwächen das Modell vereint, haben wir in der nachfolgenden Gegenüberstellung nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Vorteile:

Kleinkindertauglich: Das Modell eignet sich sehr gut, um auch kleinen Kindern das Akkordeonspiel näherzubringen.

Bespielbarkeit: Es lässt sich leicht bedienen und schnell erlernen.

Preis: Der Preis ist sehr günstig, was sich positiv auf das Preis-Leistungs-Verhältnis auswirkt.  

 

Nachteile:

Klang: Die Erfahrung mit dem Akkordeon hat gezeigt, dass der Klang schwach ist und man schnell musikalisch an seine Grenzen stößt.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist sehr einfach gehalten.

Bässe: Das Modell hat nur einen einzigen Bass, was das authentische Akkordeonspielen extrem einschränkt.

Diskant: Mit nur 7 Diskanttasten ist das Klangspektrum sehr eingeschränkt.

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Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Wenn Sie ergänzende Fragen zu Akkordeons haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Im Folgenden haben wir die meistgestellten Fragen zu diesem wunderbaren Instrument kurz für Sie zusammengefasst.

 

Frage 1: Was kostet ein Akkordeon?

Das Preisspektrum bei Akkordeons ist sehr breit. Während Sie sehr einfache Einsteigermodelle für kleinere Kinder bereits für unter 100 Euro bekommen können, müssen Sie für ein ernstzunehmendes Einsteiger-Akkordeon mit 48 Bässen und gutem Klangspektrum in der Regel mit einem Preis von mindestens 1.000 bis 1.500 Euro rechnen. Hochwertige Akkordeons für Fortgeschrittene und Profis erreichen schnell Preise von bis zu 5.000 Euro oder mehr. Für etwas ältere Kinder empfehlen wir Einsteigermodelle in einem Preisbereich zwischen 150 und 350 Euro.

 

Frage 2: Wie funktioniert ein Akkordeon?

Ein Akkordeon erzeugt die Töne über Stimmplatten und Luft, die durch das Drücken und Ziehen des Balgs durch die Stimmplatten strömt. Die Klangerzeugung ist ähnlich wie bei einer Orgel. Auf der rechten Seite des Akkordeons wird die Melodie gespielt und auf der linken Seite die Bässe. Es gibt diatonische Akkordeons, die beim Ziehen und Drücken unterschiedlich klingen und es gibt chromatische Akkordeons, die immer die gleichen Töne erzeugen.

Frage 3: Wie spielt man Akkordeon?

Ein Akkordeon wird in der Regel im Sitzen mit standfest angewinkelten Beinen gespielt. Während der Balg über die Schlaufen auseinandergezogen und wieder zusammengepresst wird, erzeugt ein Luftstrom die Töne und mit beiden Händen werden Bass und Melodie gespielt.

 

Frage 4: Was sind Chöre beim Akkordeon?

Chöre werden eigentlich als Register bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten der Stimmplattensätze, die im Akkordeon verbaut sind. Die Anzahl der Chöre kann sich bei Bass- und Dekanttasten-Seite unterscheiden. Die meisten Akkordeons sind 2- oder 3-chörig.

 

Frage 5: Wie repariert man ein Akkordeon?

Es ist sehr aufwändig, ein Akkordeon zu reparieren, wobei der Aufwand natürlich von der Art des Schadens abhängt. Bei einem sehr einfachen Einsteigermodell lohnt sich eine Reparatur im Prinzip aber nie. Da viele Einzelteile vorhanden sind, das Instrument zerlegt und wieder zusammengesetzt werden muss, sollte die Reparatur einem Fachmann überlassen werden. In jedem Fall sollte zunächst ein Kostenvoranschlag eingeholt werden.

 

 

Letztes Update: 18.09.21

 

MIDI Keyboards im Test – die besten Modelle 2021 im Vergleich

 

Das beste MIDI Keyboard zu finden, ist keine leichte Aufgabe, denn das Angebot am Markt ist sehr groß und Sie müssen sich neben dem Einsatzbereich auch mit der Ausstattung und der Bauart der Keyboards befassen. Falls Ihnen dies zu zeitaufwändig ist und Sie lieber schnell ein gutes MIDI Keyboard kaufen möchten, können Sie unserer Empfehlung folgen, denn wir haben die Recherche bereits für Sie erledigt. So ist das Modell PSR-E463 von Yamaha sehr empfehlenswert, denn das hochwertige Keyboard kann nicht nur als Instrument bespielt, sondern auch als MIDI-Keyboard mit vielen Einstellungsmöglichkeiten genutzt werden. Alternativ ist auch das Modell MPK Mini MK3 von AKAI sehr empfehlenswert, denn es ist recht günstig, dennoch gut ausgestattet und überzeugt durch einen ordentlichen Funktionsumfang.

 

 

Vergleichstabelle

 

Stärken
Schwächen
Fazit
Angebote

 

 

MIDI Keyboard Kaufberatung

 

Bevor Sie einen Preisvergleich durchführen oder einfach ein günstiges MIDI Keyboard kaufen, sollten Sie sich mit den wichtigsten Einsatzbereichen, den Unterschieden zu klassischen MIDI-Controllern sowie den wichtigsten Kaufkriterien befassen. Um Ihnen eine Empfehlung mit auf den Weg zu geben, haben wir uns im Test eine Vielzahl von Modellen genauer angeschaut und abschließend die besten MIDI Keyboards 2021 für Sie zusammengefasst.

Was macht ein Midi Controller mit Keyboard?

Bei einem MIDI Controller handelt es sich grundsätzlich um eine Hardware zur Steuerung einer Audiosoftware. Das Musical Instrumental Digital Interface – kurz MIDI – stellt dabei die Schnittstelle für die Instrumente dar. Hierüber lassen sich verschiedene musikalische Steuerungsinformationen übertragen.

Ein klassischer MIDI-Controller ohne Keyboard kann ohne Computer keine Musik ausgeben, da die entsprechende Software zwingend erforderlich ist. Ein Controller mit Tastatur bzw. Klaviatur hingegen kann auch als elektronisches Musikinstrument genutzt werden. Dennoch ist es je nach Modell möglich, dass auch ein solcher MIDI Controller mit Softwarelösungen wie Serato, Ableton Live oder Rekordbox kompatibel ist.

Eine klare Abgrenzung für MIDI Controller gibt es jedoch nicht. Es existieren daher Überschneidungen zwischen verschiedenen Gerätearten. Im Grunde genommen haben die Geräte aber den Umstand gemein, dass die Informationen über einen Tastendruck rein elektronisch in Form von Daten intern verarbeitet oder über eine Schnittstelle weitergeleitet werden. Es wird also nicht direkt ein Ton ausgegeben. Dadurch ist es möglich, die Ausgabe zu verändern, Parameter zu manipulieren und den Controller für viele verschiedene Einsatzbereiche zu nutzen. Üblicherweise werden die Daten an ein MIDI-Interface (über 5-poliges MIDI-Kabel oder USB) oder an einem PC bzw. ein Tablet weitergeleitet.

 

Arten von Midi Controllern

Neben der Bauweise von MIDI Keyboards wie beispielsweise modulare MIDI Controller, klassische Controller oder ein mini MIDI Keyboard unterscheidet man in der Regel zwischen klassischen MIDI Controllern und DJ Controllern. Die wesentlichen Eigenschaften dieser beiden Bauarten haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Klassischer MIDI Controller mit Keyboard: Man spricht bei einem MIDI Keyboard auch von einem Masterkeyboard. Neben Klaviertasten oder anderen Arten von Tasten sind auch Drehregler für Lautstärke, Regler für die Klangveränderung oder Drum-Pads sowie Displays und andere Steuerelemente vorhanden.

In Keyboard MIDI Controllern sind viele kreative Gestaltungselemente in einem Gerät vereint und in der Regel kommen zwischen 25 und 88 Tasten zum Einsatz. Hochwertige Controller mit Klaviatur verfügen über die Standardausstattung hinaus häufig auch über eine Hammeranschlag-Dynamik, so dass Sie auf ihnen so spielen können, wie es auch auf einem Klavier der Fall wäre.

DJ Controller: In der Regel ist diese Art von Controllern ist im Vergleich zu den klassischen MIDI Keyboards deutlich komplexer aufgebaut und verfügt meist nicht über eine klassische Klaviatur. Sie bieten deutlich mehr Funktionen, um ganzes DJ-Equipment ersetzen zu können. Darüber hinaus gibt es mehr Sound- und Effekt-Varianten und Sie können meist auch andere Dateiformate wie z.B. MP3s mischen. Eine passende Software zum DJ Controller wird üblicherweise mitgeliefert und es ist häufig bereits eine Soundkarte verbaut.

Sie sind universell einsetzbar, vereinen Funktionen verschiedener Geräte wie Mixer, Plattenspieler, Effekteinheit und mehr in einem Gerät und sie sind auch in der Lage, direkt Audiodateien abzuspielen. Es gibt aber auch viele professionelle DJ Controller, die gleichzeitig mit einer Klaviatur ausgestattet sind.

Wichtige Kaufkriterien

Wenn Sie noch keine Erfahrung mit einem MIDI Keyboard gemacht haben, sollten Sie beim Kauf auf einige Kriterien achten. Die wichtigsten Faktoren haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Modelle für Einsteiger: Insbesondere als Anfänger sollten Sie darauf achten, ein Modell zu wählen, das zu Ihren Anforderungen passt. Es ist nicht empfehlenswert, einen vollausgestatteten DJ Controller zu kaufen, wenn Sie es nicht bedienen können und noch nicht genau wissen, worauf es Ihnen ankommt. Auch mit einfachen MIDI Keyboards können Sie bereits eine Menge anstellen und sich in Ruhe mit der Funktionsweise und den Möglichkeiten vertraut machen. Zu viele komplexe Steuerelemente können Ihnen die Freude am Controller schnell rauben.

Bedienkomfort: Achten Sie darauf, dass sich das Gerät unkompliziert bedienen lässt. Die Steuerelemente sollten einfach zu erreichen und alle Regler sollten eine komfortable Größe haben. Die Klaviatur sollte zur Größe Ihrer Hände passen und sich gut bespielen lassen. Eng einher mit dem Bedienkomfort geht auch die Größe des Geräts selbst. Wenn Sie ihn mobil verwenden möchten, macht die Größe viel aus. Allerdings lassen sich kompakt gebaute MIDI Keyboards auch etwas umständlicher bedienen.

Verarbeitung: Im Verhältnis zum Preis sollte ein MIDI Controller solide verarbeitet sein. Bei Einstiegsmodellen sollten Sie nicht zu viel erwarten. So findet man hier beispielsweise nur selten eine gute Anschlagsdynamik. Bewertungen anderer Käufer können bei der Beurteilung der Verarbeitung und Bespielbarkeit helfen.

Konnektivität: Wenn Sie nicht nur ausschließlich auf dem Gerät selbst spielen, sondern auch mit dem Laptop, Tablet oder PC arbeiten möchten, müssen Sie darauf achten, dass das Gerät mit Ihrem Betriebssystem kompatibel und eine Software verfügbar ist, um mit dem MIDI Keyboard zu kommunizieren.

Regler: Achten Sie beim Kauf darauf, über welche Arten von Einstellungsmöglichkeiten, Reglern und Buttons das Gerät verfügt, wenn Sie direkt am Keyboard Software-Synthesizer, Effekte und mehr steuern möchten. Je umfangreicher die Möglichkeiten, desto komplexer wird jedoch auch das Steuern. Einsteiger sollten daher eher zu einem Modell mit übersichtlicher Steuerung greifen.

 

8 beste MIDI Keyboards 2021 im Test

 

Das Angebot an MIDI Keyboards ist sehr groß und unübersichtlich. Auch preislich unterscheiden sich die Modelle mitunter deutlich voneinander. Um Ihnen die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern, haben wir die Testsieger im folgenden Testbericht für Sie zusammengefasst.  

 

1. Yamaha PSR-E463 61 Tasten

 

Als bestes MIDI Keyboard konnte sich das Modell mit 61 Tasten von Yamaha durchsetzen. Zwar ist es etwas preisintensiver und lässt sich von Einsteigern nicht ganz so intuitiv bedienen; abgesehen davon überzeugt es aber technisch, hinsichtlich der Verarbeitung und Ausstattung aber auf ganzer Linie.

Mit 61 Tasten, die hochwertig verarbeitet sind, lässt sich das Keyboard komfortabel bespielen und auch die Verarbeitung des Gehäuses und der Regler überzeugt auf ganzer Linie. Es ist mit einem Display ausgestattet, bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und verfügt zudem über Lautsprecher, so dass Sie es auch als Keyboard nutzen können. Für die MIDI-Funktion ist ein USB-Anschluss vorhanden, Sie können ein Sustain-Pedal anschließen und auch weitere Anschlussmöglichkeiten für Endgeräte und Kopfhörer sind vorhanden.

Insgesamt ist das Modell mit über 750 Klängen, 235 Begleit-Styles, Samples und mehr ausgestattet. Dank Live-Controller lassen sich DSP-Effekte steuern und es gibt sogar ein Paket, bei dem eine Online-Lektion für die Yamaha Music-School enthalten ist. Dies ist für Einsteiger sehr empfehlenswert, denn das Einarbeiten mit dem Instrument kann doch etwas aufwändiger sein. Insgesamt ist das Modell hervorragend ausgestattet, überzeugt durch eine solide Verarbeitung und ist vielseitig einsetzbar. Wenn Sie jedoch ein reines MIDI-Keyboard suchen, kommen Sie grundsätzlich auch deutlich günstiger weg als mit dem Modell von Yamaha; zumal keine Software im Lieferumfang enthalten ist.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Trotz des recht hohen Preises bietet das Yamaha MIDI Keyboard ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ausstattung: Das Keyboard kann als Instrument genutzt werden, denn es verfügt über Lautsprecher, 61 Tasten, Display, 758 Klänge, 235 Begleit-Styles, 5 Samples und bietet darüber hinaus einen AUX-Eingang, Live-Controller für DSP Effekte und mehr.

Schnittstellen: Das Gerät verfügt über einen Aux-Eingang, einen Kopfhöreranschluss sowie MIDI-Verbindungsmöglichkeiten per USB, um es als MIDI Keyboard zu nutzen.

Verarbeitung: Das Keyboard ist sehr hochwertig verarbeitet und lässt sich komfortabel bespielen.

 

 Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem relativ hohen Niveau und kommt daher sicherlich nicht für jeden in Frage.

Bedienung: Durch die umfangreiche Ausstattung ist die Bedienung etwas komplizierter.

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2. AKAI Professional MPK Mini MK3 25 Tasten

 

Der Controller von AKAI ist kompakt gebaut und bietet gleichzeitig umfangreiche Funktionen für die Musik- und Beatproduktion. Der USB Midi-Controller verfügt über 25 anschlagsdynamische Minitasten sowie einen 4-Wege-Thumbstick für dynamische Pitch- und Modulationskontrolle. Darüber hinaus ist er mit einem Arpeggiator ausgestattet, über den Sie Auflösung, Umfang und Modi steuern können.

Außerdem ist das Gerät mit anschlagsdynamischen Midi Beat Pads ausgestattet, über die sich beispielsweise Samples triggern oder Drums programmieren lassen. Insgesamt sehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Kontrolle Ihre virtuellen Instrumente und Effekte zur Verfügung und über die acht 360 Grad Drehregler können Sie zusätzlich verschiedene Funktionen des Musikstudio-Plugins zuweisen oder beispielsweise die Synth-Steuerung anpassen. MCP Beats ist im Lieferumfang bereits enthalten und Sie bekommen darüber hinaus 2 GB an Soundinhalten, so dass Sie gleich loslegen können.

Unterm Strich ist das Gerät solide verarbeitet, Sie können ein Sustain-Pedal anschließen und gleich mit der Produktion loslegen, ohne zusätzliche Software & Co. kaufen zu müssen. Damit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den recht günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Ausstattung: Das Modell verfügt über 25 anschlagsdynamische, hintergrundbeleuchtete Tasten, 4-Wege Thumbstick für die Pitch-Kontrolle sowie MPC-Pads und weitere Einstellungsmöglichkeiten.

Schnittstellen: Sie können den Controller einfach per USB verbinden und es gibt einen Sustain-Pedaleingang.

Verarbeitung: Das Gehäuse ist ordentlich verarbeitet, wodurch das Gerät entsprechend langlebig wird.

Lieferumfang: Verbindungskabel sowie eine Lizenz für die Software MPC Beats sind enthalten.

 

 Nachteile:

Anschlagsdynamik: Die Anschlagsdynamik ist nicht sehr feinfühlig, was das Spielgefühl mindert.

Bedienung: Die Bedienung ist nicht gerade intuitiv, denn die Tasten sind recht klein. Dies erschwert Einsteigern das Spielen.

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3. Arturia Minilab 25 Tasten

 

Auch der Midi Controller von Arturia konnte uns im Test überzeugen, denn er ist sehr günstig, sehr kompakt gebaut und überzeugt durch umfangreiche Funktionen. Besonders die 16 verschiedenen Regler heben das kompakte Modell von der Konkurrenz ab, denn über sie lassen sich umfangreiche Funktionen zuweisen oder Sie können sie zur Synth-Steuerung verwenden.

Nutzungskarten für Ableton Live Lite, Analog Lab Lite und UVI Grand Piano Model D werden ebenso wie ein passendes USB-Kabel bereits mitgeliefert, so dass Sie gleich loslegen können. Durch die kompakte Bauweise ist es sehr gut mobil einsetzbar aber eben auch etwas schwerer zu bespielen.

Darüber hinaus sind die acht Drum Pads zwar beleuchtet und gut nutzbar, sie sind aber relativ hart, was das Bespielen zusätzlich etwas erschwert. Dies in Verbindung mit der etwas einfacheren Verarbeitung insgesamt sorgte im Test für kleinere Abzüge für das ansonsten aber überzeugende und zudem recht günstige Einsteigermodell, bei dem Sie zudem ein Sustain-Pedal anschließen können.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den günstigen Preis überzeugt der Controller mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Lieferumfang: Neben dem Verbindungskabel werden Nutzungskarten für Ableton Live Lite, Analog Lab Lite und UVI Grand Piano Model D mitgeliefert.

Ausstattung: Mit 25 Tasten, 16 Reglern sowie Touch Strips und RGB-Pads ist das Modell insgesamt sehr gut ausgestattet.

Anschlüsse: Das Modell wird einfach per USB verbunden und es gibt einen Anschluss für ein Sustain-Pedal.

 

 Nachteile:

Drum Pads: Die Drum Pads sind nicht ideal verarbeitet und sehr hart.

Bespielbarkeit: Durch die schmalen Tasten ist das Bespielen nicht für jeden gut möglich.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist relativ einfach gehalten, was zu Lasten der Langlebigkeit geht.

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4. Novation Launchkey 25 MK3 25 Tasten

 

Auch das Modell von Novation ist sehr empfehlenswert, denn es überzeugt durch eine kompakte Bauweise aber dennoch gute Bespielbarkeit. Es ist mit 25, 37, 49 oder 61 Tasten erhältlich und verfügt darüber hinaus über 16 anschlagsdynamische Pads, viele Einstellungsmöglichkeiten und Sie können mit Akkorden arbeiten, wofür drei Modi zum Auslösen zur Verfügung stehen.

Das Gerät verfügt darüber hinaus über ein kleines Display, einen MIDI Out Port und eine Anschlussmöglichkeit für ein Sustain-Kabel. Es ist insbesondere für Ableton Live ausgelegt, ist aber natürlich auch mit anderen Softwarelösungen kompatibel und bietet zudem viele Funktionen in Kombination mit DAWs wie Studio One, Cubase & Co.

Dank drei Chord-Modi, Skalen-Modus, Arpeggiator, Pitch-Wheel und mehr ist das Gerät sehr gut ausgestattet, lediglich auf einen Fader müssen Sie verzichten. Außerdem ist das Gehäuse etwas einfacher verarbeitet und die Anschlagsdynamik der Pads ist recht hart. Dies sorgte in Verbindung mit dem etwas höheren Preis für Abzüge in der Bewertung des ansonsten aber sehr empfehlenswerten Modells von Novation.

 

Vorteile:

Varianten: Je nach Variante hat das Novation Midi Keyboard 49, 61,  25 oder 37 Tasten.

Anschlüsse: Das Gerät ist mit einem MIDI-Port ausgestattet, wird einfach per USB angeschlossen und mit Strom versorgt und Sie können ein Sustain-Pedal anschließen.

Ausstattung: Mit 25 bis 61 Tasten, 16 anschlagsdynamische Pads, Display, Arpeggiator, Pitch-Wheel und vielen Einstellungsmöglichkeiten und Modi ist das Modell sehr gut ausgestattet.

Bespielbarkeit: Der Controller lässt sich komfortabel bespielen.

 

 Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Drumpads: Die Anschlagsdynamik der Pads ist sehr hart.

Gehäuse: Das Gehäuse ist relativ einfach verarbeitet, wodurch es beim Spielen knacken und knirschen kann.

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5. M-Audio Keystation 49 MKIII 49 Tasten

 

Das MIDI Keyboard von M Audio ist günstig und entweder mit 49, 61 oder 88 Tasten erhältlich. Das Gerät ist trotz des günstigen Preises gut ausgestattet, denn es verfügt neben den anschlagsdynamischen Tasten mit natürlichem Spielgefühl über umfassende Kontrollmöglichkeiten. Hierzu gehören Pitch- und Modulationsräder oder auch ein Oktavschalter.

Per USB-Kabel kann es direkt am Rechner angeschlossen werden und es ist auch mit iOS-Geräten kompatibel, wobei hierfür ein USB-Kamera-Adapter benötigt wird. Zudem hat sich im Test gezeigt, dass das USB-Kabel nicht mit allen Endgeräten kompatibel ist. Ein Sustain-Pedal können Sie ebenfalls anschließen.

Unterm Strich ist das Gerät solide, das Gehäuse hätte allerdings etwas hochwertiger verarbeitet sein können. Dies in Verbindung mit der etwas ungleichmäßig verteilten Druckempfindlichkeit der Tasten sorgte für Abzüge im Test. Daneben gibt es aber nicht viel an dem Modell auszusetzen. Da Software wie ProTools First, Ableton Live Lite, Velvet Grand und XPand!2 bereits enthalten sind, können Sie gleich loslegen. Zur noch umfangreicheren Steuerung können Sie natürlich auch einen zusätzlichen MIDI-Controller zwischenschalten, dies ist aber nicht unbedingt erforderlich. Auch Pads müssen Sie bei dem Gerät allerdings verzichten.

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Der Preis ist sehr günstig, das Preis-Leistungs-Verhältnis daher sehr gut.

Varianten: Es gibt das M Audio Midi Keyboard mit 49, 61 oder 88 Tasten.

Ausstattung: Mit anschlagsdynamischen Tasten, Pitch- und Modulationsrädern sowie Oktavenschalter und enthaltener Software ist das Modell insgesamt gut ausgestattet.

Anschlüsse: Neben dem USB-Anschluss ist auch ein Anschluss für ein Sustain-Pedal vorhanden.

Bespielbarkeit: Durch die großen Tasten lässt sich das Keyboard komfortabel bespielen.

 

 Nachteile:

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist recht einfach gehalten und die Enden der weißen Tasten können sogar etwas scharfkantig sein.

Tastengewichtung: Die Druckempfindlichkeit der Tasten ist ungleichmäßig verteilt.  

USB-Kabel: Das mitgelieferte USB-Kabel ist nicht mit allen Endgeräten kompatibel.

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6. Nektar GX61 61 Tasten

 

Das Keyboard von Nektar ist nur als Version mit 61 Tasten erhältlich, Sie können aber zwischen verschiedenen Set-Zusammenstellungen mit Pedal, Ständer oder einzeln wählen. Die individuell einstellbaren anschlagsdynamischen Tasten lassen sich durch die großzügige Breite gut bespielen und sorgen für ein authentisches Spielgefühl.

Mit DAW-Integration, Reglern und verschiedenen Knöpfen lässt sich das Modell gut als MIDI-Keyboard verwenden, allerdings fehlt es etwas an zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten.

Es sind ein USB-Anschluss sowie ein Anschluss für ein Sustain-Pedal vorhanden und durch den günstigen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis unterm Strich sehr gut. Sie müssen allerdings mit einer etwas einfacheren Verarbeitung und einem etwas lauteren Tastenanschlag leben. Unterm Strich ist das Gerät aber einsteigerfreundlich, dank 14 zuweisbaren MIDI-Buttons vielseitig einsetzbar und entsprechend günstig.

 

Vorteile:

Preis: Preislich liegt das Modell auf einem günstigen Niveau, so dass es insbesondere auch für Einsteiger in Frage kommt.

Ausstattung: Mit 14 MIDI-Buttons, DAW-Integration, Reglern, verschiedenen Buttons für Oktavensteuerung, breiten Tasten und mehr ist das Modell insgesamt ordentlich ausgestattet.

Anschlüsse: Neben einem USB-Port ist auch ein Anschluss für ein Sustain-Pedal vorhanden.

 

 Nachteile:

Nur als Full-Size Modell: Weitere Varianten mit weniger als 61 Tasten stehen nicht zur Auswahl.

Einstellungsmöglichkeiten: Ohne Software lassen sich kaum Parameter verändern. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr eingeschränkt.

Verarbeitung: Das Gehäuse ist nur mäßig verarbeitet und einige Schrauben auf der Rückseite sind nicht ganz sauber eingelassen.

Anschlag: Der Tastenanschlag ist recht laut, was das Spielen ohne Kopfhörer erschwert.

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7. AKAI Professional MPK249 49 Tasten

 

Sie können das MIDI Keyboard von AKAI mit 25, 49 oder 61 Tasten bekommen. Es überzeugt durch eine sehr hochwertige Verarbeitung in Verbindung mit umfangreichen Funktionen. Gleichzeitig lässt es sich komfortabel bespielen. Die Tasten haben eine Anschlagsdynamik, allerdings ist diese etwas ungenau, was angesichts des recht stolzen Preises für das Modell etwas schade ist.

Darüber hinaus gibt es bis auf die etwas kompliziertere Bedienung aber nicht viel zu meckern. Mit 16 zusätzlichen MPC-Style Pads mit je 4 Bänken, reichlich Einstellungsmöglichkeiten über Schalter, Regler, Fader und Buttons sowie einfaches Mapping, gute DAW- und Effektkontrolle ist das Gerät insgesamt hervorragend ausgestattet. Das USB-Midi-Interface funktioniert tadellos und auch MPC Note Repeat, Arpeggiator, MPC Full Level sowie Tap Tempo und Time Devision sind möglich.

Ganz so einsteigerfreundlich ist das Gerät zwar nicht, im Lieferumfang sind neben dem Kabel aber auch bereits die MPC Beats Software enthalten, so dass Sie gleich loslegen können. Natürlich ist das Gerät auch mit anderen Softwarelösungen wie Ableton Live kompatibel.

 

Vorteile:

Varianten: Da das Midi Keyboard 61, 49 oder 25 Tasten hat – je nach Variante – können Sie es genau Ihrem Bedarf entsprechend auswählen.

Ausstattung: Das Keyboard ist umfangreich ausgestattet und verfügt neben 16 Pads und 25, 49 oder 61 Tasten auch über zahlreiche Fader, Regler und Buttons.

Verarbeitung: Die Verarbeitung ist insgesamt sehr hochwertig, so dass das Gerät langlebig und solide ist.

Bespielbarkeit: Durch die breiten Tasten und die gute Anordnung aller Zusatzfunktionen lässt sich das Keyboard komfortabel bespielen.

 

 Nachteile:

Preis: Preislich liegt das Keyboard von Akai bereits auf einem höheren Niveau.

Druckempfindlichkeit: Die Klaviatur ist zum Pianospielen nicht gut geeignet, da die Druckempfindlichkeit etwas ungenau ist.

Bedienung: Die Bedienung ist recht kompliziert, so dass das Modell für Einsteiger nur bedingt geeignet ist.

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8. Korg Nanokey Studio 25 Tasten

 

Das Korg MIDI Keyboard ist eher als Midi-Controller, denn als bespielbares Keyboard ausgelegt. Über eine klassische Klaviatur verfügt das Gerät nämlich nicht. Dies geht entsprechend etwas zu Lasten der Bespielbarkeit. Zudem sind die Lichteffekte zwar nett anzuschauen, einen echten Nutzen haben sie allerdings nicht, denn sie dienen nicht als Indikator für Einstellungen oder ähnliches. Dies in Verbindung mit dem etwas höheren Preis sorgte unterm Strich für Abzüge bei der Bewertung.

Ansonsten gibt es an dem Gerät aber nicht viel auszusetzen, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dennoch gut, Sie können zwischen verschiedenen Varianten wählen und auch die Kompatibilität mit mobilen iOS und Android Geräten sowie Mac OS und Windows ist sehr gut. Das Keyboard verfügt über drahtlose Verbindungsmöglichkeiten per Bluetooth, kann aber natürlich auch per USB angeschlossen werden. Über die insgesamt 8 Drehregler (überwiegend zur Steuerung der Software Synthesizer), 25 Tasten mit Anschlagsdynamik und weiteren Ausstattungsmerkmalen wie Scene Memory, Oktavenabgleich & Co. lässt sich der Controller universell einsetzen und auf vielfältige Weise zur Musikproduktion nutzen.

Dank sehr kompakter Bauweise ist es zudem sehr gut für den mobilen Einsatz geeignet. Verarbeitet ist es ebenfalls hochwertig, so dass es robust und langlebig ist. Dank KORG nanoKEY Studio können Sie gleich loslegen

 

Vorteile:

Preis-Leistung: Durch den fairen Preis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.

Varianten: Es stehen unterschiedliche Ausführungen für verschiedene Einsatzbereiche zur Wahl.

Kompatibilität: Mit iOS und Android ist das Modell ebenso kompatibel wie mit Mac oder Windows.

Schnittstellen: Das USB MIDI Keyboard verfügt über drahtlose Verbindungsmöglichkeiten über Bluetooth und kann auch per USB angeschlossen werden.

Ausstattung: Das Gerät verfügt über 8 Drehregler, 25 Tasten mit Anschlagsdynamik und viele weitere Einstellungsmöglichkeiten.

 

 Nachteile:

Bedienung: Das Bedienkonzept ist nicht ideal, was es Einsteigern etwas schwer macht.

Kein klassisches Keyboard: Über eine klassische Klaviatur verfügt das Modell nicht.

Preis: Preislich liegt das Modell bereits auf einem etwas höheren Niveau.

Lichteffekte: Die Beleuchtung ist nett anzuschauen, erfüllt aber im Prinzip keinen Zweck, so dass sie manche sicherlich als störend empfinden.

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Meistgestellte Fragen

 

Falls Sie weitere Fragen zu MIDI Keyboards oder MIDI Controllern haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Vielleicht helfen Ihnen auch bereits die folgenden Antworten auf die meistgestellten Fragen weiter, die uns zu dem Thema erreichen.

 

Frage 1: Was ist ein MIDI Keyboard?

Ein MIDI Keyboard wird auch als Masterkeyboard oder Controller-Keyboard bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Gerät mit elektronischer Musiktastatur, die meist im Piano-Stil gehalten ist. Darüber hinaus können auch andere Tasten wie Drum-Pads vorhanden sein. Die Tasten werden in der Regel mit Rädern und Schiebereglern ergänzt, um es zum Senden von MIDI-Signalen oder –Befehlen nutzen zu können. Zu diesem Zweck lässt es sich per 5-poligem MIDI-Kabel, USB und/oder Bluetooth mit einem Tablet, Laptop oder PC oder anderen Musikgeräten verbinden.

MIDI Ist im Prinzip nur die Schnittstelle zur Datenübertragung. Dadurch dient das Keyboard als Eingabehilfe für eine Musiksoftware. Manche MIDI Keyboards verfügen auch über eine eigene interne Soundkarte und Lautsprecher, so dass es auch wie ein klassisches Keyboard bespielt werden kann.

Frage 2: Wie benutzt man ein MIDI Keyboard?

Über den MIDI-Out-Anschluss des Keyboards lässt sich das Gerät an MIDI-In eines Interfaces anschließen oder gegebenenfalls auch per USB oder Bluetooth direkt mit einem PC, Tablet oder Laptop verbinden. Anschließend kann das Keyboard als Eingabehilfe für Software wie Ableton Live & Co. genutzt werden, um Musik zu produzieren. Natürlich können die Tasten dabei mit beliebigen Samples belegt werden, denn das Keyboard dient dann lediglich als Signalüberträger von Daten und gibt nicht direkt Klänge weiter.

 

Frage 3: Wie funktioniert ein MIDI Keyboard?

Ein MIDI Keyboard funktioniert im Prinzip genauso wie eine klassische Tastatur. Beim Anschlag der Tasten oder Pads werden digitale Signale an das MIDI-Interface bzw. den Computer oder das Tablet weitergeleitet. Eine entsprechende Software verarbeitet die Eingaben dann weiter. Ein klassischer MIDI Controller kann selbst keine Sounds erzeugen, so dass das MIDI-Signal auf unterschiedliche Weise weiterverarbeitet werden kann. Es gibt jedoch auch MIDI Keyboards, die auch als Instrument gespielt werden können, ohne zusätzliche Software oder Geräte verbinden zu müssen.